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    Zukunftsforscher: 2030 werden Kryptowährungen Euro, Dollar & Co. verdrängt haben

    Video Zukunftsforscher: 2030 werden Kryptowährungen Euro, Dollar & Co. verdrängt haben

    Erst der Anfang?

    Die Entwicklung der gehypten digitalen Coins ist geprägt von rasanten Berg- und Talfahrten. Auch deshalb äußern noch immer zahlreiche Experten ihre Bedenken. Doch betrachtet man die Menge an Geld, die bereits jetzt in diesen Bereich fließt, wird es immer schwieriger, Kryptowährungen zu ignorieren.

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    Immer mehr Experten diskutieren darüber, ob sich die digitalen Token überhaupt als tatsächliche Währung eignen würden. Während die Skeptiker den Entwicklungen nicht allzu viel Wert beimessen wollen, glauben einige Experten, Kryptowährungen könnten etablierte nationale Währungen schon bald vollständig ersetzen – nicht zuletzt aufgrund ihrer Vorteile. So seien beispielsweise keine Vermittler mehr für Transaktionen nötig, dadurch könnten Kosten gesenkt werden. Doch auch die Bedenken sind nicht zu vernachlässigen. Es wäre eine vollständig neue Infrastruktur nötig, der Übergang von den traditionellen Währungen zu digitalen Coins wäre äußerst schwierig. Bargeld könnte schnell inkompatibel werden, viele Menschen könnten also auf ihrem noch vorhandenen Vermögen sitzen bleiben.

    Goldman Sachs-Analysten veröffentlichten Anfang des Jahres einen Bericht, in dem es hieß, dass Kryptowährungen die Währungen in Ländern mit Wirtschaftsproblemen ersetzen könnten. In Entwicklungsländern stünden häufig nicht genügend Finanzdienste zur Verfügung und Währungen seien durch hohe Inflation enorm abgewertet. Dort könnten Kryptowährungen eventuell eine sinnvolle Alternative darstellen.

    Auch zwei führende Futuristen schließen sich dieser Einschätzung an und erklärten, man müsse achtsam sein und dürfe digitale Währungen keinesfalls aus den Augen lassen.

    „Digitale Coins werden die herkömmlichen Währungen bis 2030 ersetzen“

    „Kryptowährungen werden sehr lange bleiben“, so Futurist Thomas Frey gegenüber „Time“. Frey ist amerikanischer Zukunftsforscher. Bevor er das DaVinci Institute in Westminster gründete, war er 15 Jahre lang als Ingenieur bei IBM tätig. Er sprach bereits mehrfach vor hochrangigen Regierungsbeamten, der NASA oder Führungskräften zahlreicher Fortune 500-Unternehmen. Nun prognostiziert er, Kryptowährungen würden bis zum Jahr 2030 rund 25 Prozent der nationalen Währungen verdrängen. Denn sie seien um einiges effizienter. Im September dieses Jahres wird der Futurist mit der US-Notenbank Fed über seine Prognosen sprechen.

    Auch Dr. James Canton vom Institute for Global Futures pflichtet Frey bei. Der Aufstieg, den zahlreiche digitale Token hinter sich haben, bedeute die „Legitimation einer neuen Anlageklasse“. „Ich würde sagen, dass eine exponentielle Zunahme neuer Anlagemöglichkeiten für Kryptowährungen zu erwarten ist.“, so Canton weiter. Der Futurist berät Unternehmen und hilft ihnen, komplexe Veränderungen und Möglichkeiten in den Bereichen Technologie, Wirtschaft oder auch Globalisierung frühzeitig zu erkennen und davon zu profitieren. Canton war bereits für führende Organisationen wie IBM, Apple, Deloitte, McKinsey oder auch Siemens tätig und beriet zudem das Weiße Haus.

    Bedeutung der digitalen Coins sollte nicht vernachlässigt werden

    „Ich sehe Krypto-Investments ähnlich wie traditionelle Investments in Aktien und Anleihen, die Zyklen durchlaufen.“, so Canton. Auch Frey glaubt: Wenn bereits Menschen wie Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktorin des internationalen Währungsfonds, sagten, Kryptowährungen könnten Zentralbanken und das internationale Bankwesen verdrängen, dann sollte das ernst genommen werden.

    Die digitalen Coins seien zudem äußerst attraktiv, denn es gebe wenig Überwachung und kaum Gebühren. Canton ist allerdings der Meinung, dass Regierungen in Zukunft diesbezüglich eine wichtige Rolle spielen dürften. Transaktionen seien bisher überwiegend anonym abgelaufen, das werde sich jedoch ändern. Regierungen dürften den digitalen Talern strengere Vorschriften auferlegen, die aber auch dafür sorgen würden, Innovationen bezüglich Kryptowährungen zu akzeptieren und diese zu fördern. Zu viel Regulierung könnte seiner Meinung nach allerdings schaden.

    Redaktion finanzen.net

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