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    Seriöse CFD-Broker im Vergleich

    Mit CFDs können Sie Volumina handeln, die Ihren Kapitaleinsatz um ein Vielfaches übersteigen. Die Preisbildung von CFDs ist einfach und transparent. Des Weiteren bieten CFDs die Möglichkeit, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kurse zu profitieren. CFDs werden außerbörslich gehandelt, Ihre Differenzkontrakte schließen Sie direkt mit einem CFD-Broker ab.

    CFD-Broker ohne Nachschusspflicht vergleichen

    Eine Übersicht empfehlenswerter CFD-Broker finden Sie hier in unserem Vergleich, in welchem wir ausschließlich CFD-Broker ohne Nachschusspflicht aufführen. Beachten Sie bitte unseren Risikohinweis zum Handel mit CFDs sowie unsere Ausführungen zu den Kriterien, nach denen unsere Redaktion entscheidet, welche Anbieter überhaupt den Weg in unseren Vergleich finden:

    Kostenlos über aktuelle Aktionen und Tests informieren lassen

    Im Rahmen unseres kostenlosen Newsletters informieren wir Sie auch über die neusten Sonder- und Bonusaktionen der von uns verglichenen CFD-Broker. Tragen Sie sich jetzt in unseren Newsletter-Verteiler ein und verpassen Sie keinen Bonus und keine Gebührensenkung mehr:

    Bewertungen durch Anleger

    Wie Anleger ihre CFD-Broker bewerten, fragen wir in unserer jährlichen Brokerwahl sowie laufend in unseren redaktionellen Tests ab. Welche CFD-Broker am besten bewertet werden, zeigt Ihnen unsere nachfolgende Auswertung:

    Wer ist der beste CFD-Broker?

    Im Rahmen der Brokerwahl von Brokervergleich.de werden jedes Jahr auch die besten CFD-Broker gekürt. In das Ergebnis fließen sowohl die Stimmen der Kunden als auch die Bewertung durch unsere jeweils anteilig mit 50 Prozent ein. 2021 wurden auf diese Weise folgende Gewinner ermittelt:

    Platz 1: admirals

    Nur der Name hat sich geändert, ansonsten bleibt alles wie im Vorjahr. admirals, zuvor als Admiral Markets unterwegs, schlägt die Konkurrenz im Bereich CFD-Broker um eine ganze Länge. Der in St. Petersburg gegründet Anbieter, seit 2001 am Markt, erreicht in der Brokerwahl 2021 insgesamt 4,36 Punkte – vor allem dank vergleichsweise günstiger Gebühren, der besten Angebotspalette im Test sowie einem der Top-3-Werte bezüglich der Leistungen. Pluspunkte gab es insbesondere für die eigens entwickelte App sowie die diversen Handelsplattformen. Wer CFDs seriös und sicher handeln will, ist bei admirals gut aufgehoben.

    Zum sechsten Mal geht der Titel CFD-Broker des Jahres an admirals, die sich jedes Jahr ein wenig weiterentwickeln und entsprechend nichts an Attraktivität verlieren.

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    Platz 2: FXFlat

    Das Tor zu den Börsen der Welt – damit wirbt FXFlat, der CFD-, Futures- und Forex-Spezialist aus Ratingen. Die Marke der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH überzeugte im Rahmen der Brokerwahl 2021 speziell durch die niedrigen Gebühren (ab 0,90 bzw. 1,90 Euro lassen sich Futures oder CFDs handeln) und Bestwerte bei den Leistungen. Etwas übersichtlicher erscheint das Angebot – nur etwas mehr als 350 CFDs sind im Vergleich ein geringer Umfang. Nichtsdestotrotz sind die Kunden zufrieden. Was will FXFlat mehr?

    Mit 4,16 von 5,00 Punkten landet FXFlat 2021 auf einem hervorragenden 2. Platz und lässt die Platzhirsche hinter sich.

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    Platz 3: XTB

    Ebenfalls im vergangenen Jahr nicht unter den Top 3 war die XTB, nach eigenen Angaben einer der führenden Forex- und CFD-Broker weltweit. 2021 sind sie zumindest im Rahmen der Brokerwahl diesem Anspruch gerecht geworden. Im Endergebnis reicht es für den Sprung aufs Treppchen. Der börsennotierte CFD- und Forex-Broker landet mit 4,15 Punkten nur einen Hauch hinter FXFlat und deutlich vor dem nächsten Anbieter. In den einzelnen Bereichen sichert sich XTB jeweils einen Rang im vorderen Feld – egal ob Gebühren, Angebot oder Service & Sicherheit. Solide.

    Der 3. Platz für XTB ist insbesondere den Kunden zu verdanken, die deutlich überdurchschnittlich ihre Punkte an den CFD-Broker vergaben.

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    Was sind CFDs?

    CFDs (Contracts for Difference, zu deutsch Differenzkontrakte) zählen zur Gruppe der so genannten Derivate oder derivativen Finanzinstrumente. Sie ermöglichen es Anlegern, auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswertes (etwa einer Aktie, eines Index, eines Rohstoffes) zu setzen, ohne den zugrunde liegenden Basiswert kaufen zu müssen. Die genaue Funktionsweise von CFDs erläutern wir interessierten Lesern in unserem Ratgeber „Was sind CFDs?„.

    Aus der Tatsache, auf Kursbewegungen eines Basiswertes setzen zu können, ohne diesen erwerben zu müssen, resultieren einige Vorteile:

    Vorteile von CFDs und CFD-Trading

    • CFDs sind sehr kosteneffizient, da keinerlei Depotgrundgebühren, Ordergebühren oder Kommissionen anfallen.
    • Mit CFDs können auch Bruchteile eines Basiswertes gekauft werden. Damit können Anleger einem Basiswert auch mit geringem Einsatz proportional folgen.
    • Über CFDs erhalten Anleger Zugang zu Finanzmärkten, die ihnen in der Form sonst so nicht zur Verfügung stehen würden (das gilt insbesondere für Rohstoff- und Währungsmärkte).

    Risiken des CFD-Tradings

    Das Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht hat den CFD-Handel sicherer gemacht. Dennoch ist der Handel weiterhin sehr riskant. Im schlimmsten Fall kann es zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens kommen.

    Eines der Kennzeichen des CFD-Handels ist der Handel mit Hebel. Bei manchen Brokern lässt sich der Hebel auf bis zu 1:500 einstellen. Schließt ein Trader einen CFD mit Hebel auf einen Basiswert ab, muss er nur einen Bruchteil dessen, was der Basiswert in diesem Moment Wert ist, als Sicherheitsleistung (im Englischen als Margin bezeichnet) hinterlegen. Das unterscheidet den Abschluss eines CFD beispielsweise vom Kauf einer Aktie.

    Steht eine Aktie bei einem Kurs von 100 Euro zahlt der Aktienkäufer diese 100 Euro (plus Ordergebühren). Schließt ein Trader hingegen einen CFD mit dem Hebel 1:10 auf dieselbe Aktie ab, hinterlegt er nur zehn Euro als Sicherheitsleistung.

    Steigt die Aktie auf 110 Euro, hat der CFD-Trader zwar 10 Euro und damit 100 Prozent Gewinn gemacht. Sinkt die Aktie auf 90 Euro, hat der Trader sein gesamtes eingesetztes Kapital von 10 Euro verloren, also einen Verlust von 100 Prozent eingefahren. Das wird als Hebelwirkung oder Leverage-Effekt bezeichnet.

    Diese Hebelwirkung, welche Kursschwankungen des Basiswertes verstärkt, macht den CFD-Handel so riskant. Wer einen CFD anschließt, sollte sich vorher genau über den Basiswert informieren und sich stets bewusst sein, dass er das komplette eingesetzte Kapital verlieren kann.

    CFD-Broker ohne Nachschusspflicht

    Die Nachschusspflicht, der so genannte Margin Call, war lange Zeit eines der Risiken beim CFD-Trading. Bei unerwarteten Ereignissen wie der plötzlichen Abwertung des Schweizer Franken konnten Anleger aufgrund der Hebelwirkung von CFDs vor Verlusten stehen, die ihren ursprünglichen Einsatz überstiegen.Dies ist nun jedoch nicht mehr möglich. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Dezember 2016 bekanntgegeben, dass sie CFDs mit Nachschusspflicht verbieten will. Broker und andere Betroffene konnten sich bis zum 20. Januar 2017 dazu äußern. Insgesamt gab es 30 Stellungnahmen. 11 davon kamen von CFD-Brokern und einem Anbieterverband. Vier sprachen sich für die Maßnahme, acht dagegen aus.

    Am 08.05.2017 erließ die BaFin eine Allgemeinverfügung, die CFDs mit Nachschusspflicht verbietet. Das bedeutete, alle CFD-Broker mussten ein Sicherheitssystem einrichten, welches die Verluste der Trader beschränkt. Es dürfen keine Forderungen über die hinterlegte Sicherheitsleistung hinaus mehr von den Tradern verlangt werden. Den Brokern wurde drei Monate Zeit gegeben, um die Vorgaben umzusetzen.

    Seit dem 10.08.2017 gilt das Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht. Spätestens zu diesem Termin haben alle Broker ihre Konten entsprechend umgestellt. Bei CMC Markets ging das zudem mit einer Änderung der Margins einher. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist jedoch weiterhin möglich. Welche zusätzlichen Sicherungssysteme die CFD-Broker anbieten, zeigt unser Vergleich in der Spalte „Sicherungssysteme“.

    Weiterführende Informationen zur Regulierung im CFD-Handel:

    • CFD-Handel: BaFin veröffentlicht Leitlinien zum Nachschusspflichtverbot
    • BaFin: Merkblatt vom 8. Mai 2017 bezüglich Nachschusspflicht bei Contracts for Difference (CFDs)

    Die Auswirkungen des Hebels beim CFD-Handel

    Der Reiz des Handels mit CFDs besteht für viele Anleger in der bereits beschriebenen Hebelwirkung. Doch diese Hebelwirkung kann in beide Richtungen ausschlagen. Wie stark dabei der Ausschlag sowohl in positiver als auch in negativer Richtung ist, hängt vom Kursanstieg bzw. Kursverlust des Basiswertes und dem Hebel zusammen, der sich als Kehrwert der Margin errechnet (Hebel = 1 / Margin). Um diese Auswirkungen zu veranschaulichen, haben wir nachfolgend eine Tabelle für verschiedene Kursänderungen und Hebel online gestellt:

    Anleger A B C D E F G Eingesetztes Kapital 1.000 € Margin 100% 50% 25% 10% 5% 2% 1% Positionsgröße 1.000€ 2.000€ 4.000€ 10.000€ 20.000€ 50.000€ 100.000€ Hebel 1 2 4 10 20 50 100 Ausrichtung der Position Long (Anleger setzen auf steigende Kurse) Gewinn bei Kursanstieg um 1% 10€ 20€ 40€ 100€ 200€ 500€ 1.000€ Gewinn bei Kursanstieg um 2,5% 25€ 50€ 100€ 250€ 500€ 1.250€ 2.500€ Gewinn bei Kursanstieg um 5% 50€ 100€ 200€ 500€ 1.000€ 2.500€ 5.000€ Gewinn bei Kursanstieg um 10% 100€ 200€ 400€ 1.000€ 2.000€ 5.000€ 10.000€ Verlust bei Kursrückgang um 1% -10€ -20€ -40€ -100€ -200€ -500€ -1.000€ Verlust bei Kursrückgang um 2,5% -25€ -50€ -100€ -250€ -500€ -1.250€ -2.500€ Verlust bei Kursrückgang um 5% -50€ -100€ -200€ -500€ -1.000€ -2.500€ -5.000€ Verlust bei Kursrückgang um 10% -100€ -200€ -400€ -1.000€ -2.000€ -5.000€ -10.000€ Quelle: eigene Berechnungen

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