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    Mit einem Blockchain-Unternehmen in Deutschland Durchstarten: Trends, Bestimmungen und Innovation

    Wie in einem Artikel auf CoinDesk dargelegt wird, haben Branchenführer Berlin derzeit zur ‘Kryptowährungs-Hauptstadt Europas’ ernannt. In Berlin sind nicht nur mehr als 180 Startups in der ‘Blockchain-Branche’ tätig. Unternehmen in der Hauptstadt, und darüber hinaus, könnten auch zukünftig von dem Inkrafttreten des Fondsstandortgesetzes (FoStoG) zu weiteren Innovationen angeregt werden, gerade weil das FoStoG langfristig zu Veränderungen in der deutschen Investment-Landschaft führen wird.

    Jedoch können Blockchain-Technologien auch außerhalb der Finanz- und FinTech-Welt einen entscheidenden Unterschied machen. Speziell für Unternehmer mit einer Leidenschaft für Blockchain-Technologien verschafft dieser Artikel einen Überblick über relevante Trends, Bestimmungen und Startups, letztlich, um Inspiration und Motivation weiterzugeben! Für weitere Informationen wenden Sie sich noch heute an unser Team!

    Blockchain-Technologien und Kryptowährungen

    Auf einen Blick

    Besonders für diejenigen, die noch nicht mit Blockchain-Technologien vertraut sind aber daran interessiert sind, sich mit Experten aus diesem Bereich zusammenzuschließen um ein Unternehmen zu gründen, das mehrere Interessen und Domänen (d. h. Recht und Blockchain-Technologien) verbindet, könnte es interessant sein, eine allgemeinere Definition der Blockchain-Technologie zu erkunden. Nach Angaben des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments (EPRS) kann man sich die Funktionsweise und die Auswirkungen von Blockchain-Technologien wie folgt vorstellen:

    „Im Wesentlichen ist eine Blockchain eine gemeinsam genutzte und synchronisierte digitale Datenbank, die von einem Konsens-Algorithmus verwaltet und auf mehreren Nodes (Computer, die eine lokale Version der Datenbank speichern) gespeichert wird. Blockchains sollen durch Replikation Resilienz erreichen, was bedeutet, dass oft viele Parteien an der Pflege dieser Datenbanken beteiligt sind. Jeder Node speichert eine integrale Kopie der Datenbank und kann die Datenbank unabhängig aktualisieren. In solchen Systemen werden Daten dezentral erhoben, gespeichert und verarbeitet.“

    (EPRS, 2019)

    Mit anderen Worten, was Blockchain-Technologien ermöglichen bzw. herstellen könnten, sind: 1) Vertrauen, 2) reduzierte Kosten, 3) Geschwindigkeit, 4) eine dezentrale Struktur, 5) Sichtbarkeit und Rückverfolgbarkeit, 6) Unveränderlichkeit, 7) die individuelle Kontrolle von Daten, 8) Tokenisierung, 9) Sicherheit und Datenschutz und, 10) Innovation. Zumindest, wenn man einem aktuellen Artikel auf TechTarget Glauben schenken darf. Es gibt natürlich ebenso viele Kritiker, die beispielsweise argumentieren, dass die Sicherheit und der Datenschutz durch Blockchain-Technologien behindert werden können.

    Während Obiges hoffentlich einen kleinen Einblick in Blockchain-Technologien ermöglicht hat, erklärt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple “digitale Währungen sind, die auf Distributed-Ledger-Technologien (DLT) basieren, die Finanztransaktionen zwischen Teilnehmern des Netzwerks ermöglichen”. Es überrascht nicht, dass 37% der Blockchain-Start-ups sowohl mit Kryptowährungen, als auch mit Finanzdienstleistungen in Verbindung gebracht werden.

    Berlin – Die Hauptstadt der Blockchain-Technologie?

    In Deutschland

    Berlin hat laut verschiedenen Quellen viel für Unternehmer zu bieten, die ein Blockchain-Start-up gründen wollen. Wie das Business Location Center Berlin zeigt, waren die meisten Blockchain-Unternehmen im Jahr 2020 in Berlin, München, Frankfurt und Hamburg, oder in unmittelbarer Nähe dieser Metropolen, angesiedelt. Dabei bieten die vielen unterschiedlichen und attraktiven Branchen Berlins ein solides Level Playing Field für sämtliche Arten von Blockchain-Unternehmen. Zu den letztgenannten Sektoren zählen unter anderem FinTech, IoT, Industrie 4.0, der Energiesektor, die Kreativwirtschaft, LegalTech, E-Health sowie Transport und Logistik.

    Während die Offenheit der deutschen Wirtschaft für Blockchain-Start-ups viele Möglichkeiten bietet Kreativität und Innovationen einzubringen, sind die meisten Blockchain-Unternehmen tatsächlich im FinTech-Sektor tätig. Letzteres mag keine Überraschung sein, denn mit der Entwicklung der Kryptowährung Bitcoin im Jahr 2008 haben Blockchain-Technologien an Popularität gewonnen. Wie das IW betont, bekam die Entwicklung anderer Blockchain-Anwendungen, das heißt außerhalb der Domäne der Kryptowährungen, erst ab 2016 einen Aufschub.

    Zumal das European Blockchain Institute in Nordrhein-Westfalen (NRW) gegründet wurde um “die Digitalisierung in Wissenschaft und Praxis voranzutreiben”, hat Deutschland für Startups, die an der Weiterentwicklung von Blockchain-Technologien, deren Anwendung und ihrer Wirkungsbereiche interessiert sind, viel zu bieten. Neben dem European Blockchain Institute könnte auch das Blockchain Research Institute Europe in Frankfurt ein weiterer interessanter Player für Unternehmer sein, die auf dem Laufenden bleiben und zur neuesten Forschung über Blockchain-Technologien beitragen möchten. Während sich die Auswirkungen des deutschen Fondsstandortgesetzes auf den Förderhorizont für Startups in Blockchain-Technologien und Kryptowährungen erst nach einiger Zeit zeigen werden, listet chainEurope verschiedene Investoren in Deutschland auf, die interessant für Blockchain-Start-ups sein könnten.

    In Europa

    Abgesehen davon, dass Berlin oftmals als Deutschlands ‘Blockchain-Hauptstadt’ hervorgehoben wird, haben andere Quellen verraten, dass Deutschland die meisten Blockchain-Unternehmen in der EU beherbergt. Neben Deutschland sind kleinere Länder wie die Niederlande und Estland, gefolgt von Spanien und Frankreich, dafür bekannt, Innovationen in Blockchain-Technologien und entsprechenden Anwendungen über verschiedene Branchen hinaus voranzutreiben. Im Jahr 2018 haben 21 EU-Mitgliedstaaten und Norwegen die Erklärung zur Gründung der Europäischen Blockchain-Partnerschaft (EBP) unterzeichnet. Im Rahmen dieser Erklärung haben sich die letztgenannten Länder verpflichtet zu kooperieren und auf den Aufbau der European Blockchain Services Infrastructure (EBSI) hinzuarbeiten.

    Da die EBSI-Treffen dazu geführt haben, dass die Relevanz der Arbeit an Themen wie Datenschutz, Cybersicherheit, Interoperabilität und Energieeffizienz betont wurde, steht die Regulierung von Blockchain-Technologien ohne Frage im Mittelpunkt des Datenschutzes in der EU. Eine Studie des EPRS aus dem Jahr 2019 erklärt, dass die Blockchain-Technologie sowohl ein Mittel sein könnte, um Ziele im Zusammenhang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU zu erreichen, als auch Konflikte hervorrufen könnte, insbesondere weil ihre technischen Besonderheiten das Recht der EU-Bürger auf Löschung verletzen könnten (‘Recht auf Vergessenwerden’).

    Da Blockchain-Technologien Daten dezentral speichern, beziehen sich Diskussionen über die Moral ihrer Anwendung wohl darauf, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz der Grundrechte der Bürger und ihrem Schutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit Straftaten herzustellen. Auf politischer Ebene wurde Letzteres durch die Richtlinie (EU) 2016/680 angegangen, die dazu dient sicherzustellen, “dass die Daten von Opfern, Zeugen und Verdächtigen bei strafrechtlichen Ermittlungen ausreichend geschützt sind”. Eine weitere politische Entwicklung, die Blockchain-Unternehmen ebenso betreffen könnte wie EU-Bürger, bezieht sich auf die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Ausgabe eines digitalen Euro. Über einen Zeitraum von 2 Jahren will die EZB Strategien hinsichtlich einer möglichen Ausgestaltung und Vertriebskanäle entwickeln. Dabei hat sie klargestellt, dass ein digitaler Euro Bargeld keinesfalls ersetzen, sondern ergänzen würde.

    Blockchain-Start-Ups in Deutschland

    Laut einem Artikel in der Online-Zeitung Daily Finance haben Start-ups wie 1inch Exchange, Aragon, NURI, iVE.ONE, NAGA, Nextmarkets und viele mehr im Jahr 2021 an Bedeutung bei der Förderung von Blockchain-Technologien in Deutschland gewonnen. Hierunter befinden sich Kurzporträts zweier innovativer, erfolgreicher und sehr unterschiedlicher Unternehmen im Bereich Blockchain-Technologien.

    1. 1inch Exchange

    1inch Exchange ist ein dezentraler Exchange-Aggregator (DEX), der verspricht, dass er “dezentrale Protokolle vereint, deren Synergie die lukrativsten, schnellsten und geschütztesten Operationen im DeFi-Bereich (dezentrale Finanzen) ermöglicht“. Mit anderen Worten, Benutzer der 1inch Exchange-App können Kryptowährungen zum bestmöglichen Kurs austauschen. Darüber hinaus erfordern DEXs keine Drittparteien (z.B. Banken) zur Steuerung der Geldflüsse, weil der 1inch Exchange Aggregator Kunden auf der Suche nach den günstigsten Preisen über mehrere Liquiditätsanbieter hinweg navigiert. Letzteres demonstriert 1inch Exchanges’ Engagement für Kunden- und Benutzerfreundlichkeit. 1inch Exchange wurde im Jahr 2019 von Sergej Kunz, der in Stuttgart ansässig ist, und Anton Bukov, der derzeit in den Niederlanden ansässig ist, mitgegründet. Die Fortschritte und Preise von 1inch Exchange für den Ethereum-Token können über coinbase abgerufen werden.

    1. Retraced

    Retraced ist eines der Startups, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit Blockchain-Technologien Lieferketten transparenter zu machen und zur Nachhaltigkeit der Modebranche beizutragen. Das Start-up wurde im Jahr 2019 von Lukas Puender, Phillip G. Mayer und Peter Merkert in Düsseldorf gegründet und sammelt Daten, die die gesamte Wertschöpfungskette der Modebranche screenen. Dadurch bietet das Start-up anderen Unternehmen ein Werkzeug zur Optimierung ihrer Lieferketten an, wobei Kunden durch die Arbeit von retraced den Einfluss ihres Kaufverhaltens auf die Umwelt und die Rechte anderer Menschen einsehen und verstehen können. Vor allem, da nur wenige Start-ups im Vergleich zu der FinTech-Industrie in der Modebranche aktiv sind, könnte retraced andere Start-ups zur Nachfolge anregen.

    Centurion Plus

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