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    Kryptowährungen 20 Krypto-Währungen, die 2017 besser als Bitcoin performt haben

    Das vielleicht großartigste Jahr in der Geschichte einer einzelnen Anlageklasse ist letzte Woche zu Ende gegangen. Ende 2016 betrug die aggregierte Marktkapitalisierung aller Krypto-Währungen zusammengenommen lediglich 17,7 Milliarden Dollar. Aber bis zum Jahresende stieg deren kombinierter Marktwert auf 613 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von mehr als 3.300 % entspricht. Aktien und die traditionellen Börsen hatten da eindeutig das Nachsehen.

    Bitcoin, die virtuelle Währung mit der höchsten Marktkapitalisierung der Welt, ist die Krypto-Währung. Mit ihr begann alles, oft wird Bitcoin als Rückgrat der Rallye 2017 angesehen. Immerhin stieg der Wert von Bitcoin von 967 Dollar pro Münze zu Beginn des Jahres auf 14.156 Dollar pro Münze zu Jahresende. Wenn man bedenkt, dass die Währung Anfang des Jahrzehnts zu nur 0,003 Dollar pro Münze gehandelt wurde, ist das wirklich sehr, sehr bemerkenswert.

    Diese Krypto-Währungen waren 2017 noch besser als Bitcoin

    So gut 2017 auch für Bitcoin-Investoren war, so performten doch viele andere Krypto-Währungen noch besser. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller anderen Kryptowährungen wuchs von 2,24 Milliarden Dollar zu Beginn des Jahres auf 374 Milliarden Dollar zum Jahresende. Es scheint also, dass viele Anleger derart versessen darauf waren, die nächste Bitcoin zu entdecken, dass sie das Original links liegen gelassen haben.

    Das Ergebnis ist, dass es eine Fülle von Krypto-Währungen gab, die 2017 besser als Bitcoin performten. Hier mal gleich 20 davon, die Prozentzahlen zeigen den Anstieg von Anfang bis Ende 2017:

    Verge: Anstieg von 1.171.479 %

    Pivx: 141.880 %

    Einsteinium: 71.082 %

    Reddcoin: 67.818 %

    Neo: 52.372 %

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    Ripple: 35.564 %

    Nem: 27.920 %

    DigiByte: 27.713 %

    ZCoin: 23.395 %

    Stratis: 19.270 %

    Ardor: 16.847 %

    BitShares: 16.382 %

    Stellar: 14.511 %

    Lisk: 14.033 %

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    Bytecoin: 11.945 %

    Nxt: 11.783 %

    Ethereum: 9.383 %

    Dash: 9.282 %

    Litecoin: 5.260 %

    Waves: 4.922 %

    Wow. Das waren wirklich enorme Bewegungen. Beispiel: Ein Dollar, den man Anfang 2017 in Verge investiert hat, war bis Ende des Jahres fast 12.000 Dollar wert.

    Welche Trends waren besonders bemerkenswert?

    Das alles scheint so, als hätte man blind mit dem Finger auf die Liste zeigen und einen Gewinn machen können. Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Es gab auch ganz bestimmte Trends:

    Krypto-Coins waren der großer Gewinner

    Von den 20 starken Performern, die oben aufgeführt sind, sind drei (Verge, PIVX und Dash) im Bereich der Private-Coins. Private Coins verstärken noch einmal die Anonymität und Privatsphäre, die man bei Krypto-Währungen ohnehin schon vorfindet.

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    Warum die plötzliche Konzentration auf die Privatsphäre? Nun, die Privatsphäre war schon immer ein Ziel der Entwickler von Krypto-Währungen. Die jüngsten Ereignisse haben jedoch gezeigt, dass die Anonymität in virtuellen Währungsnetzwerken nicht ganz so felsenfest ist, wie man es sich früher vorgestellt hat.

    Ein gutes Beispiel dafür ist der jüngste Gerichtsprozess, den die US-Steuerbehörde gegen Coinbase gewonnen hat. Danach hatte die Steuerbehörde den Zugang zu 14.355 Benutzerinformationen. Diese Benutzer hatten jeweils allesamt mehr als 20.000 Dollar an Bitcoin zwischen 2013 und 2015 gehandelt. Die Steuerbehörde behauptet, dass nur 800 bis 900 davon in jedem jener Jahre Kapitalgewinne erklärten. Heißt: Die Blockchain ist am Ende nicht so anonym wie erwartet.

    Krypto-Währungen wie Verge, Dash, PIVX und sogar Monero – die auch Bitcoin prozentual übertroffen haben – arbeiten alle daran, einzigartige Protokolle zu ihren Blockchain-Netzwerken hinzuzufügen, die den Absender von Geldern verschleiern. In einigen Fällen ist es auch unmöglich, den Empfänger dieser Gelder zu bestimmen. Private-Coins waren 2017 ein großer Gewinn für Anleger in digitalen Währungen.

    Blockchain-Partnerschaften mit großen Unternehmen haben Aufschwung gebrachtDarüber hinaus wurden Krypto-Währungen, die ihre Blockchain-Technologie nutzen konnten, um Markenpartner zu gewinnen, mit einer stattlichen Belohnung belohnt.

    So gab Ripple im November bekannt, dass sie sich mit American Express (WKN:850226) und Banco Santander (WKN:858872) zusammengetan hat, um Transaktionen von Land zu Land abzuwickeln. Die Partnerschaft knüpft an Nicht-Kartenzahlungen an, die von American Express-Anwendern über das FX International Payment Network an britische Santander-Konten getätigt werden. Ripple stellt fest, dass diese grenzüberschreitenden Transaktionen sofort abgewickelt werden können. Normalerweise kann so etwas mehrere Tage in Anspruch nehmen. Als Resultat stieg die XRP-Coin von Ripple im Jahr 2017 um mehr als 35.500 %.

    Stellar (früher Stellar Lumens) hatte auch ein ziemlich erstaunliches Jahr. Im Oktober kündigte Stellar eine Partnerschaft mit IBM (WKN:851399) und KlickEx an, in deren Rahmen ein Dutzend großer Finanzinstitute im Südpazifik die Blockchain-Technologie von Stellar entwickeln und einsetzen werden. Wenn man bedenkt, wie starkt IBM in internationalen Märkten präsent ist und wie sehr sich diese Währungen oft von Land zu Land unterscheiden können, ist diese Partnerschaft für Stellar die perfekte Gelegenheit, um zu zeigen, dass ihre Blockchain nicht nur Transaktionen schnell und kostengünstig abwickeln kann, sondern dass sie auch für andere Teile der Welt skalierbar ist.

    Es bleibt abzuwarten, ob diese hohen Krypto-Währungsgewinne im neuen Jahr weitergehen werden. Aber es ist ziemlich offensichtlich, dass es mehr gibt als nur um Bitcoin.

    Disclaimer: The Motley Fool empfiehlt Aktien von American Express.

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