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    Kryptobörsen- und Krypto-Broker im Vergleich

    Video Kryptobörsen- und Krypto-Broker im Vergleich

    Kryptowährungen sind in aller Munde. Kein Wunder: Sie sind von keinem Staat abhängig, der Handel erfolgt komplett digital und sie können sowohl für Investitionen als auch für Spekulation genutzt werden. Anleger haben die Möglichkeit, über Kryptobörsen direkt in Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co zu investieren. Kryptobroker bieten ihnen außerdem die Möglichkeit, mit CFDs auf steigende und fallende Kurse von Kryptowährungen zu setzen.

    Welche Kryptobörsen und Kryptobroker gibt es?

    Der folgende Vergleich gibt einen Überblick über die wichtigsten Kryptobörsen. Gelistet werden sowohl ausländische als auch deutsche Börsen. Wir geben jeweils an, welche Kryptowährungen bei der Kryptobörse gehandelt werden können.

    Testsieger „Kryptobörse des Jahres 2021“

    Bitcoin, Ethereum, Dogecoin – was darf’s sein? Das 2021 mehr den je die Frage unter Anlegern. Kryptowährungen bleiben ein Trend bzw. etablieren sich. Sicherlich sind sie keine All-In-Anlage, aber als Beimischung durchaus attraktiv. Entsprechend vergibt Brokervergleich.de erstmals eine Trophäe an die Kryptobörse des Jahres. Warum? Kurz zusammengefasst in unserem Statement:

    Nachfolgend finden sich untere Top-3-Anbieter 2021

    Platz 1: Binance

    Testsieger und 1. Kryptobörse des Jahres bei Brokervergleich.de ist Binance. Insofern gehen die Glückwünsche nach Malta. Die Test-Redaktion vergab einheitlich Bestnoten bei den Gebühren, dem Leistungspaket und in der Rubrik Service & Sicherheit. Den Kunden gefiel zudem das sehr breite Angebot. Zur Zeit des Tests gab es kaum andere Kryptobörsen im Feld, die mehr verschiedene Coins bzw. Kryptowährungen anboten. Das Ergebnis: 4,25 von 5,00 Punkten und damit der 1. Platz 2021.

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    Platz 2: Kraken

    Der 2. Platz geht an Kraken. Die US-Kryptobörse zeichnete sich im Test der Redaktion durch ein immens großes Angebot und vergleichsweise günstige Gebühren aus – speziell für Vieltrader interessant. Vorausgesetzt wird bei Kraken allerdings, dass der Nutzer der englischen Sprache mächtig ist. Dafür gab es ein paar Abzüge in der B-Note. Insgesamt reichte es indes für 4,01 Punkte und den Silber-Rang.

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    Platz 3: justTrade

    In Frankfurt am Main beheimatet ist justTrade, der 3. Platz in der Kategorie Kryptobörse 2021. Im täglichen Geschäft führt Brokervergleich.de die Hessen eigentlich als NEO-Broker, allerdings bietet justTrade mittlerweile ein umfangreiches Paket an Kryptowährungen und entsprechenden Investitionsmöglichkeiten an. Zufrieden Kunden und eine ebenfalls eine solide Punktzahl der Redaktion ergaben final 3,99 von 5,00 Punkten. Die Krypto-Bronze-Medaille bleibt damit in Deutschland.

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    Welche CFD Kryptobroker gibt es?

    Der folgende Vergleich zeigt, bei welchen Kryptobrokern Anleger CFDs auf Kryptowährungen handeln können. Beim Handel mit CFDs ist der Einsatz von Hebeln möglich. Die Broker werden durch die Finanzaufsicht des jeweiligen Landes reguliert.

    ETFs und Fonds auf Krypto-Unternehmen?

    Es gibt eine weitere Möglichkeit, vom Hype um Kryptowährungen zu profieren. So werden inzwischen Fonds und ETFs aufgelegt, die in Unternehmen mit dem Schwerpunkt Kryptowährungen investieren. Das können beispielsweise Firmen wie Coinbase Global, Microstrategy Inc oder die Galaxy Digital Holding sein. Hier ein Überblick:

    Unternehmen mit Bitcoin im Bestand

    Neben Zertifikaten und ETFs/ETPs können Anleger auch Aktien von Unternehmen kaufen, die Bitcoin im Umlaufvermögen halten. Einige dieser Werte haben wir nachfolgend zusammengetragen:

    Wo kann man Krypto-ETFs, Krypto-ETPs und -Zertifikate kaufen?

    Alle Zertifikate, ETFs und Fonds aus unseren Übersichten können über jedes Depot direkt an der Börse gekauft werden. Wem es als Anleger dabei auf möglichst niedrige Orderkosten ankommt, der kann einen Blick in unseren Vergleich werfen und sich für einen der günstigen Onlinebroker entscheiden:

    Wählen Sie ihr Kaufverhalten

    Was ist eine Kryptowährung?

    Eine Kryptowährung zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Sie ist rein digital, sie wird kryptographisch verschlüsselt und sie wird dezentral gesteuert. Als technische Grundlage dient die Blockchain. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Währung wird eine Kryptowährung nicht staatlich reguliert, sie ist unabhängig von Banken und wird von Anleger zu Anleger gehandelt. Bekannte Beispiele sind Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

    Kryptobörsen- und Krypto-Broker im Vergleich

    Was ist der Unterschied zwischen einer Kryptobörse und einem Kryptobroker?

    Es gibt zwei zentrale Möglichkeiten für Anleger, am Markt der Kryptowährungen teilzuhaben. Der eine Weg führt über Kryptobörsen, der andere über Kryptobroker. Das sind die Unterschiede:

    Was ist eine Kryptobörse?

    Kryptobörsen sind Internetplattformen, auf denen Kryptowährungen gehandelt werden. Anleger melden sich bei den Kryptobörsen an und investieren dann direkt in eine Kryptowährung. Das tun sie, indem sie diese gegen Euro, Dollar oder eine andere konventionelle Währung kaufen. Teilweise ist es möglich, eine Kryptowährung gegen eine andere zu tauschen – z.B. Bitcoin gegen Ethereum. Für den Kauf oder den Verkauf einer Kryptowährung verlangt die Kryptobörse in der Regel eine Transaktionsgebühr. Welche Kryptowährungen gehandelt werden können, hängt von der Plattform ab. Bekannte Kryptobörsen sind etwa Bitcoin.de und Kraken.

    Was ist ein Kryptobroker?

    Bei einem Kryptobroker nutzen Anleger CFDs, um am Markt der Kryptowährungen teilzuhaben. Das bedeutet, Anleger investieren nicht direkt in eine Kryptowährung, sondern schließen einen Kontrakt auf einen Basiswert (bspw. Bitcoin) ab, mit dem sie auf einen fallenden oder steigenden Kurs des Basiswertes setzen. Bei Kryptobrokern kann auch mit einem Hebel gehandelt werden, der zu höheren Gewinnen, aber auch höheren Verlusten führen kann. Als Kosten fallen in der Regel ein Spread und/oder eine Kommission an.

    Ratgeber: Was sind CFDs?

    Welche Kryptowährungen gibt es?

    Viele Anleger verbinden mit Kryptowährungen nach wie vor in erster Linie den Bitcoin. Doch als dieser 2009 als erste Kryptowährung startete, hat er einen regelrechten Boom losgetreten. Zahlreiche weitere Kryptowährungen drückten auf den Markt. Die Seite CoinMarketCap führt derzeit über 2.200 Kryptowährungen auf. Andere Quellen sprechen von über 4.500 Kryptowährungen.

    Gemessen am Gesamtwert (Marktkapitalisierung) ist der Bitcoin aber ohne Zweifel weiterhin der Spitzreiter. Auf den Plätzen zwei und drei Folgen Ethereum und Tether. Die folgende Grafik zeigt die zehn erfolgreichsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung:

    Welche Kryptowährungen kann ich wo handeln?

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    Welche Vorteile haben Kryptowährungen?

    Krypotwährungen wie der Bitcoin und Ripple haben nicht ohne Grund großen Zulauf. Sie bieten einige Vorteile, die andere Vermögensanlagen, Währungen und Spekulationobjekte nicht bieten. Zu diesen zählen:

    • Anonymität: Beim Handel mit Kryptowährungen können Anleger anonym bleiben. Es gibt genügend Gründe, warum Anleger nicht gläsern sein wollen. Das schafft Freiheiten.
    • Dezentralisierung: Dank der Blockchaintechnolgie erfolgt die Organisation von Kryptowährungen dezentral. Die Daten werden auf unzähligen unabhängigen Computern gespeichert. Das macht Kryptowährungen transparent und sicher, da jeder Beteiligte die Transaktionen nachvollziehen kann.
    • Vielfältiger Nutzen: Kryptowährungen können zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. Den einen dienen sie als Spekulationobjekt, den anderen als Vermögensanlage abseits vom Geldsystem der Zentralbanken. Auch zum Einkauf können Kryptowährungen inzwischen verwendet werden.
    • Chancen auf hohe Gewinne: Die Kurse von Kryptowährungen sind starken Schwankungen unterworfen. Das mag risikoscheue Anleger abschrecken. Die Schwankungen bieten jedoch auch die Möglichkeit, mit Kryptowährungen hohe Gewinne zu erzielen.

    Worauf sollten Anleger beim Handel mit Kryptowährungen achten?

    Kryptowährungen sind jung und können unabhängig von Staaten und Banken gehandelt werden. Das macht sie zu einer spannenden Geldanlage. Allerdings ist der Handel mit Kryptowährungen mit Risiken verbunden. So zeigen sie sich als ausgesprochen volatil. Das bedeutet, die Kurse von Bitcoin und co. sind starken Schwankungen unterworfen. Mit Kryptowährungen können Anleger von heute auf morgen zum Millionär werden. Ebenso schnell können sie aber ihren Wert verlieren.

    Worauf sollten Anleger beim Handel über Kryptobörsen achten?

    Bevor sich Anleger für eine Kryptobörse entscheiden, sollten sie sich folgende Fragen stellen:

    • Wie liquide ist die Börse? Kryptowährungen lassen sich nur handeln, wenn es ausreichend Käufer und Verkäufer gibt. Eine große Zahl an Nutzern ist darum ein Vorteil für die Kryptobörse.
    • Wie hoch sind die Gebühren? Anleger können bei Kryptobörsen auf verschiedene Arten zur Kasse gebeten werden. So zahlen sie in der Regel einen Spread – dieser bezeichnet die Spanne zwischen Kaufs- und Verkaufspreis. Je enger sie ist, desto besser für den Käufer. Darüber hinaus kann auch eine prozentuale Gebühr pro Transaktion fällig werden.
    • Welche Kryptowährungen können gehandelt werden? Jede Kryptobörse entscheidet selbst, welche Kryptowährungen sie zum Handel anbietet. Anleger sollten sich also vorher überlegen, ob es ihnen genügt, nur in Bitcoins zu investieren, oder ob sie ein breiteres Feld an Kryptowährungen haben wollen.
    • Wo wird die Kryptowährung verwahrt? Kann die Kryptowährung nur in einer Online-Börse verwahrt werden, ist sie anfällig für Angriffe. Für Anleger ist es besser, wenn sie auch lokal gespeichert werden kann.
    • Wo wird das Geld verwahrt? Wer Kryptowährungen gegen eine konventionelle Währung wie den Euro handelt, muss die Euros zunächst auf ein Verrechnungskonto bei der Kryptobörse überweisen. Dafür arbeiten die Börsen mit Banken zusammen. Anleger sollten sich informieren, um welche Bank es sich dabei handelt, wie sie reguliert wird und bis zu welcher Summe Einlagen geschützt sind.
    • Wie sicher ist die Kryptobörse? Außerdem sollten sich Anleger darüber Gedanken machen, ob und wie die Kryptobörse reguliert wird. Ebenfalls nicht unerheblich für die Sicherheit ist, wie der Zugang zur Börse geschützt ist.

    Worauf sollten Anleger beim Handel über Kryptobroker achten?

    Bevor sich Anleger für einen Kryptobroker entscheiden, sollten sie sich folgende Fragen stellen:

    • Gibt es eine Mindesteinzahlung? Kryptobroker verlangen häufig eine Mindesteinzahlung. Diese kann 200 Euro hoch sein, aber auch 1.000 Euro. Anleger sollten sich vorher informieren, welche Hürde beim jeweiligen Broker zu nehmen ist.
    • Mit welchem Hebel lassen sich Kryptowährungen handeln? Diese Frage hat durch die Regulierung der ESMA an Bedeutung verloren. Bei Kryptobrokern in der EU können Anleger maximal mit einem Hebel von 1:2 handeln.
    • Welche Gebühren verlangt der Kryptobroker? Beim Handel mit CFDs fallen in de Regel Spreads an. Hier gilt: Je enger, desto besser. Darüber hinaus werden teils Kommissionsgebühren verlangt.
    • Wie hoch sind die Finanzierungskosten über Nacht? Werden CFDs über Nacht gehalten, fallen Finanzierungskosten an. Anleger sollten sich über deren Höhe informieren.
    • Wie sieht es mit einem Demokonto aus? Bei vielen Kryptobrokern lässt sich ein Demokonto eröffnen. Damit lässt sich der Kryptohandel risikofrei testen.

    Ratgeber: Vor- und Nachteile von CFDs

    Wie haben sich Kryptowährungen in den letzten Jahren entwickelt?

    Die Geschichte der Kryptowährungen ist noch kurz. Mit dem Bitcoin startete 2009 die erste Kryptowährung. Erfinder des Bitcoins ist Satoshi Nakamoto. Allerdings ist nicht bekannt, wer sich hinter dem Namen verbirgt. Es gibt Spekulationen, dass es sich um eine Gruppe handelt.

    Besonders wichtig war Nakamoto, eine Währung zu schaffen, die nicht zentral organisiert ist. Darum basiert der Bitcoin wie auch die anderen Kryptowährungen auf der Blockchain. Diese wird nicht von einer Regierung oder einer Notenbank kontrolliert. Der Bitcoin basiert auf einem Konsens aller am Bitcoin-Handel beteiligten Parteien.

    Seit seiner Einführung hat der Bitcoin Höhen und Tiefen erlebt. Insgesamt zeugt seine Entwicklung jedoch von einer Erfolgsgeschichte. Zahlreiche weitere Kryptowährungen sind entstanden. Inzwischen können Anleger sich zwischen Tausenden entscheiden.

    Bitcoin-Gold-Ratio

    Exklusiv für unsere Leser wollen wir nachfolgend die Frage beantworten, wie sich der Bitcoin in den letzten Jahren im Vergleich zum Wertaufbewahrungsinstrument Nummer eins – Gold – entwickelt hat. Dafür teilen wir den Preis für einen Bitcoin durch den Preis für eine Feinunze Gold in US-Dollar und bekommen so die „Bitcoin-Gold-Ratio“, also die Aussage, wie viele Feinunzen Gold man sich für einen Bitcoin kaufen kann:

    Ausblick: Wie sieht die Zukunft der Kryptowährungen aus?

    Durch den rasanten Aufstieg des Bitcoins waren Kryptowährungen phasenweise nicht mehr aus Diskussionen wegzudenken. Vor allem in der Blockchain, der Technologie, auf der der Bitcoin basiert, wurde enormes Potential gesehen. Es wurde spekuliert, wie lange es dauern würde, bis die Blockchain und die Kryptowährungen das klassische Bezahlen ablösen würden.

    Doch auf den rasanten Aufstieg des Bitcoins bis Ende 2017, als er fast 20.000 Dollar Wert war, folgte ein ebenso tiefer Fall. Zeitweise notierte er unter 5.000 US-Dollar. Damit wuchs zugleich die Skepsis gegenüber Kryptowährungen. Fragen wurden laut, ob der große Hype bereits vorbei sei. Waren Kryptowährungen womöglich nicht massentauglich?

    2019 erholte sich der Kurs des Bitcoins auf über 10.000 US-Dollar. Mindestens genauso wichtig ist jedoch, dass Facebook eine eigene Kryptowährung mit dem Namen Libra angekündigt hat. Wenn es nach Facebook geht, soll sich Libra als Zahlungssystem ebenso etablieren wie beispielweise PayPal. Könnte Libra die Währung sein, die Kryptowährungen zum Alltag gewöhnlicher Menschen macht? In jedem Fall ist davon auszugehen, dass sie dem Markt neuen Schwung geben wird.

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    Zuletzt aktualisiert am 25.08.2022

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