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    Helium-Miner & Kryptowährung HNT: Geld verdienen ohne Arbeit – so gehts

    Hans-Christian Dirscherl

    Update 1.8.2022: Der Kurs von HNT liegt aktuell (1.08.2022) bei knapp unter 9 Euro. Aktuell müssen Nutzer, die mit dem Helium-Netzwerk und mit dessen Kryptowährung HNT Geld verdienen wollen, einen harten Schlag einstecken: Zwei prominent als Kunden geführte Unternehmen verwenden Helium überhaupt nicht.

    Update Ende

    Bitcoin oder Ether sind keineswegs die einzigen Kryptowährungen. So langsam wird auch Helium mit dessen Kryptowährung Helium Coins alias HNT populär. Im Unterschied zum Minen von Bitcoin oder Ether brauchen Sie für das Minen von HNT aber keinen teuren, leistungsfähigen und stromverbrauchenden Rechner, sondern nur einen kompakten Helium-Miner , der kleiner als Ihr Router ist. Hier können Sie so einen Miner kaufen:

    Browan MerryIoT Hotspot Helium HNT Miner EU868 MHz kaufen

    Bobcat 300 Miner Helium HNT UK/European 868 MHz kaufen

    Sensecap M1 Gateway Helium HNT Miner EU868 LoRaWAN Indoor CE kaufen

    Wir erklären in diesem Artikel, wie das Helium-Mining funktioniert.

    Welche Vorteile bietet Helium-Mining?

    Geld verdienen, ohne dafür arbeiten zu müssen. Das ist das Versprechen des Helium-Mining. Einen leistungsfähigen PC mit einer besonders leistungsfähigen und extrem teuren Grafikkarte, wie es für das Bitcoin- oder Ether-Mining erforderlich ist, benötigen Sie für das Helium-Mining nicht. Die ganze Arbeit erledigt ein kleines Gerät (der Helium-Miner ). Für dessen Tätigkeit bekommt der Besitzer eine Entlohnung in Form von Helium Coins oder HNT.

    Zudem hat man ein grünes Gewissen: Denn während das Bitcoin-Mining wegen des immensen Stromverbrauchs der Grafikkarten schon länger in der Kritik steht, verbrauchen die Helium-Miner (Helium-Hortspots, die auch als Gateways bezeichnet werden) nur sehr wenig Strom, etwa 5 bis 15 Watt.

    So verdienen Sie mit Helium Geld

    Sie kaufen sich einen Helium-Miner/Gateway und stellen diesen bei sich zu Hause oder am Arbeitsplatz auf und verschaffen ihm via WLAN oder besser LAN einen Zugang zum Internet – eine Internetverbindung ist also zwingend erforderlich für den Helium-Miner. Das Helium-Gateway baut dann einen Hotspot/Knotenpunkt für das Helium-Netzwerk auf, das die Kunden, also Unternehmen, für die Übertragung ihrer Daten nutzen. Sie als Privatanwender und Hotspot-Betreiber erhalten für das Bereitstellen von Helium-Hotspots Belohnungen in Form der Kryptowährung Helium HNT, die zur Blockchain des Anbieters gehört.

    Das erworbene HNT können Sie in der Hoffnung auf steigende Kurse entweder behalten und damit spekulieren oder an gängigen Kryptobörsen wie Coinbase oder Bitfinex oder Kraken gegen Euro, Dollar, Bitcoin, Ether oder andere Währungen umtauschen.

    Laut coinmarketcap will Helium anfangs vor allem den Ausbau der Netzwerkinfrastruktur und das gegenseitige Bestätigen von Helium-Minern mit der Ausschüttung von HNT belohnen. Später, wenn das Netzwerk einigermaßen flächendeckend steht, sollen die Hotspot-Besitzer allem für das Übertragen von Gerätedaten Helium Coins bekommen. Neben HNT gibt es auch noch Data Credits. Diese sind für Privatanwender aber uninteressant.

    Wie viel kann man mit Helium-Mining verdienen?

    An Standorten, bei denen es eine hohe Nachfrage nach zu übermittelnden Daten gibt, erhalten die Betreiber der Helium-Hotspots deutlich mehr Kryptocoins als in Gegenden, bei denen es keine große Nachfrage nach der Übertragung von Daten über das Helium-Netzwerk gibt. Das liegt daran, dass sich an stark frequentierten Orten natürlich auch mehr Daten liefernde Geräte wie E-Scooter mit dem Netzwerk verbinden. Helium zahlt aber nur für die tatsächlichen Verbindungen der Geräte beziehungsweise für die Datenübertragung, nicht jedoch für die bloße Einrichtung eines Hotspots.

    In Youtube-Videos zum Thema Helium-Mining ist oft davon die Rede, dass man 1000 Euro oder mehr in einem Monat verdienen kann. Der tatsächliche Verdienst hängt aber wie gesagt stark vom Standort ab. Falls Sie planen sich einen Helium-Miner anzuschaffen, dann erkunden Sie im Helium-Explorer, wie viel die Nutzer um Sie herum bereits damit verdienen. Umgerechnet einige Hundert Euro pro Monat scheinen nur in ganz selten Fällen möglich zu sein. Wir fanden bei unserer Recherche dagegen viele Miner, die nur eine Handvoll Euro oder auch fast gar nichts in den letzten 30 Tagen verdient haben. Angesichts der hohen Anschaffungskosten für die Miner kann die Investitionsphase also ganz schön lang sein.

    Da immer mehr Menschen verstanden haben, dass sich mit Helium unter Umständen schnell und einfach Geld verdienen lässt, waren die Geräte lange Zeit nur schwer erhältlich geworden – das hat sich mittlerweile aber verbessert. Lukrative Standorte werden zudem immer seltener. Zudem sollte klar sein: Je mehr Miner den Betrieb aufnehmen und die verfügbaren HNT unter sich aufteilen, desto weniger verdient der einzelne Helium-Miner-Besitzer.

    Helium HNT: Kursentwicklung

    Sie können zum Beispiel hier den aktuellen HNT-Kurs und dessen Entwicklung sehen. Aktuell am 1.8.2022 ist Helium HNT nur noch 8,89 Euro wert. Am 23.3.2022 war ein HNT dagegen noch knapp unter 23 Euro wert.

    Helium HNT ist eine noch junge Kryptowährung. Der Kurs der Kryptowährung Helium ist zunächst seit dem Frühjahr 2021 stark angestiegen, Mitte November 2021 war der Kurs von Helium auf knapp unter 48 Euro pro HNT gestiegen, im August lag der Kurs dagegen noch bei etwa 15 Euro pro HNT, im März wiederum lag der Kurs etwa bei 5 bis 7 Euro. Doch im Dezember 2021 sank der Kurs wieder auf rund 25 Euro und sank dann immer weiter. Nach wie vor dümpelt der Kurs im Tal der Tränen vor sich hin. Dieser Kursrückgang ist aber auch bei Bitcoin und Ether zu beobachten.

    Wer auf deutlich steigende Kurse von Helium (HNT) setzt, sollte seine verdienten HNT nicht in Euro umtauschen, sondern sie behalten.

    Wo kaufe ich einen Helium-Miner?

    Die Hotspot-Geräte kosten normalerweise rund 500 bis 600 Euro pro Stück, die Preise können aber auch deutlich höher liegen, so wie es Anfang diesen Jahres der Fall war. Anfangs hatte Helium alle Miner selbst gefertigt, mittlerweile gibt es die Geräte aber von unterschiedlichen Anbietern, die von Helium aber zertifiziert sein müssen (unbedingt auch diese Zertifizierung achten!). Die einzelnen, verfügbaren Router sind auf der Seite von Helium zu finden , mit „Purchase“ können Sie theoretisch ein Gerät kaufen, sofern dieses vorrätig ist.

    Browan MerryIoT Hotspot Helium HNT Miner EU868 MHz kaufen

    Bobcat 300 Miner Helium HNT UK/European 868 MHz kaufen

    Sensecap M1 Gateway Helium HNT Miner EU868 LoRaWAN Indoor CE kaufen

    Auch im helium-shop.eu von Alpha-Omega Technology können Sie Helium-Miner kaufen.

    Bobcat ist wohl der bekannteste Hersteller von Helium-Minern, der den Ruf genießt, zuverlässig zu liefern. Hier können Sie beispielsweise den Bobcat Miner 300 bestellen. Dieser gilt derzeit als bestellbar, die Lieferzeit beträgt aber bis zu 28 Wochen! Sie können dort aber nur mit Kryptowährung bezahlen! Der Bobcat 300 wird aber auch auf Amazon verkauft: url link shop https://www.amazon.de/dp/B09GL48F1Z Bobcat 300 Miner Helium HNT UK/European 868 MHz kaufen _blank . Er kommt standardmäßig mit einer 4-dBi-Antenne.

    Calchip Connect gilt ebenfalls als wichtiger Hersteller, liefert derzeit aber nur an Kunden in den USA. Besonders bekannt und beliebt sind auch die Sensecap-Miner . Das chinesische Unternehmen PantherX verkauft ebenfalls Helium-Miner und ebenfalls nur gegen Kryptowährung. Den Linxdot können Sie dagegen mit Kreditkarte kaufen. Hier können Sie ebenfalls einen Helium-Miner kaufen.

    Passende Geräte finden Sie vielleicht auch auf Ebay Kleinanzeigen (Vorsicht vor überzogenen Preisen oder Betrügern) oder aber über verschiedene Anbieter wie z.b. SeeedStudio . Hier im Helium-Explorer finden Sie ebenfalls Herstellerlisten.

    Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie ein EU-Gerät erwerben und nicht etwa ein Helium-Gateway für die USA oder Asien.

    Unterschiedliche Arten von Helium Miner/Gateways/Hotspost

    Es gibt vier Arten von Gateways/Hotspots: Full Hotspot Miner, Light Hotspots, Data only Hotspots sowie selbst zusammengebaute Hotspots.

    Full Hotspot Miner

    Derzeit sind für das Minen von HNT ganz überwiegend Full Hotspot Miner erhältlich. Der Hotspot wird ans Internet angeschlossen, um unter anderem die gesamte Helium-Blockchain herunterzuladen und regelmäßig zu synchronisieren. Dementsprechend muss er über ausreichend leistungsfähige Hardware und vor allem über reichlich Arbeitspeicher verfügen. Außerdem lädt sich der Miner von den Helium-Servern Updates herunter. Seine Hauptaufgabe ist aber: Er muss seine IoT-Daten (also die Daten der IoT-Geräte wie zum Beispiel E-Scooter) an die empfangen Zielverserver weiterleiten.

    Eine weitere wichtige Aufgabe: Mit dem Helium-Miner übertragen Sie nicht nur die Daten, für die es dann HNT als Belohnung gibt, sondern verifizieren auch andere Miner in der Umgebung. Die einzelnen Helium-Gateways „kontrollieren“ sich also darauf, ob sie noch funktionieren. Dafür kommen so genannte Challenges, Witnesses und Beacons zum Einsatz. Vereinfacht lässt sich das so erklären: Ein Hotspot (Challenger) schickt einem anderen Hotspot (Challengee) eine Anfrage (Challenge), die beantwortet werden muss. Damit weist der angefragte Hotspot nach, dass er funktioniert. Andere Hotspots in der Nähe bezeugen das (Witnesses; Beacons). Wird so ein Vorgang komplett abgeschlossen, werden der Blockchain neue Blöcke hinzugefügt. Dafür bekommen Miner HNT. Die Helium-Miner bestätigen sich auch gegenseitig, dass sie genau da stehen, wo sie behaupten zu sehen. Das nennt sich Proof-of-Coverage. Für all das gibt es Token. Sie als Besitzer müssen hierbei aber nichts tun, diese gegenseitige Überprüfung machen die Miner selbstständig.

    Light Hotspot Miner und Data Only Hotspots

    Neben den Full Hotspot Minern gibt es bald auch Light Hotspots. Diese laden nicht mehr eine komplette Kopie der Blockchain herunter. Deshalb benötigen diese Light Hotspots weniger Arbeitsspeicher und sind damit in der Fertigung günstiger. Die Light Hotspots starten zwar keine Challenges mehr, können aber immer noch den Standort von anderen Minern verifizieren und natürlich übertragen Sie die Daten der Unternehmen. HNT kann damit also nach wie vor gemint werden.

    Tipp: Vielleicht sinken mit dem Erscheinen der Light Hotspots die Preise für die Helium Gateways.

    Die letzte Kategorie der Helium-Miner/Gateways/Hotspots sind die Data Only Hotspots. Diese nehmen keinerlei Verifizierung vor und bekommen deshalb keine Belohnungen für Proof-of-Coverage, sondern übertragen nur Daten. Diese sind für Miner derzeit aber eher uninteressant, weil Helium jetzt in der Aufbauphase eher das gegenseitige Validieren der Miner mit HNT belohnt. Das soll sich aber langfristig ändern und zunehmend soll es HNT dann für das Weiterleiten/Übertragen der Daten geben. Diese Data Only Hotspots werden von den Full Hotspot Minern überprüft und verifiziert.

    Selbst zusammengebaute Hotspots

    Theoretisch können Sie sich auch selbst einen Helium-Miner beziehungsweise ein Lorawan-fähiges Gateway zusammenbauen , typischerweise mit einem Raspberry Pi als Zentrale. Doch damit können Sie keine HNT minen!

    Einrichtung, Verwaltung, Wallet: Alles über die Helium-Hotspot-App

    Sie benötigen nur die kostenlose Helium-App für iOS und Android, um einen Miner in Betrieb zu nehmen, ihn zu verwalten, eine Diagnose vorzunehmen und ihn zu überwachen. Bei der Inbetriebnahme nimmt Sie die App bei der Hand und führt Sie komplett durch den Installationsprozess. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie den Helium-Hotspot nicht zu früh einschalten, sondern erst, wenn Sie die App dazu auffordert.

    Die App legt auch die Wallet an, in der HNT gespeichert wird. Sie können mit einer Helium-Hotspot-App mehrere Helium-Miner verwalten und deren HNTs in der Wallet speichern. Von der Wallet in der Helium-Blockspot-App auf Ihrem Smartphone transferieren Sie die HNT überall dorthin, wohin Sie wollen.

    App Helium Hotspot für Android herunterladen

    App Helium Hotspot für iOS herunterladen

    Falls es Probleme bei der Einrichtung gibt, können Sie hier nachschauen.

    Tipp: Im Router, mit dem der Helium-Hotspot verbunden wird, also beispielsweise in der Fritzbox, muss Portforwarding eingestellt werden.

    Wo soll ich einen Helium-Miner (Hotspot) aufstellen?

    Ideal ist eine Gegend, in dessen Nähe es bereits weitere Hotspots gibt, mit denen sich Ihr Helium-Miner verbinden kann. Mit je mehr Hotspots sich Ihr Helium-Gateway verbindet, umso besser. Die Verbindungen zwischen Hotspots kann durchaus über einige Kilometer reichen. Gleichzeit sollte aber kein anderer Helium-Hotspot in unmittelbarer Nähe Ihres Gerätes stehen, weil sich die beiden sonst Konkurrenz machen – angeblich soll der Abstand zum nächst gelegenen Helium-Hotspot mindestens 300 Meter betragen. Ist Ihr Helium-Miner aber völlig abgelegen fernab von Unternehmen, die ihn nutzen können, dann wirft Ihr Hotspot ebenfalls kaum einen Ertrag ab. Ideal sind also noch nicht abgedeckte Lücken in Ballungsgebieten und Großstädten, mit anderen Minern außen herum und ausreichend Nutzungsbedarf durch Firmen.

    Im Helium-Explorer sehen Sie sofort, wo wie viele Helium-Hotspots vorhanden sind und wo es lohnenswerte Lücken gibt. Damit die Antenne möglichst weit reicht, sollte sie möglichst hoch aufgestellt werden. Das Dach einen Hochhauses ist als Antennenstandort also besser geeignet als der Garten einer Reihenhaussiedlung. Sie können eine geeignete Antenne sowohl innen als auch im Freien aufstellen.

    Falls Sie die Antenne innen aufstellen, achten Sie darauf, dass diese nicht durch Metall abgeschirmt wird. Als Faustregel kann man sagen: Ihr Helium-Hotspot/Gateway/Miner sollte in der Stadt und möglichst hoch stehen .

    Helium Explorer: So finden Sie lukrative Standorte

    Über den Helium Explorer kann jeder Interessent über das Internet nachverfolgen, wo es Hotspots gibt und wo Hotspots benötigt werden. Im August 2022 gab es weltweit fast 912.000 Helium-Hotspots. Tendenz: Weiterhin stark steigend.

    Standorte in Innenstädten sind grundsätzlich sehr viel begehrter als Hotspot-Standorte auf dem Land. Setzt aber auf dem Land eine Klinik auf Helium, kann ein benachbarter LoRaWAN-Hotspot durchaus deutlich mehr Geld verdienen.

    Interessant sind Gebiete, in denen es bereits ein umfassendes Helium-Netzwerk gibt, bei dem einzelne Bereiche aber noch nicht abgedeckt sind. Das zeigt der Helium-Explorer über die Sechsecke genauer an. Aktuell sind vor allem mittelgroße Städte interessant, da es in großen Städten in den meisten Fällen bereits eine umfassende Abdeckung gibt.

    Übrigens: Wenn Sie den Miner an einem neuen Standort umziehen, müssen Sie dafür eine Gebühr von 10 US-Dollar bezahlen! Nur das erstmalige Aufstellen und Inbetriebnehmen des Helium-Gateways/Miners ist kostenlos beziehungsweise die Gebühr dafür hat bereits der Hersteller des Miners bezahlt.

    Die richtige Antenne

    Haben Sie dann endlich ein Helium-Gerät ergattert, dann müssen Sie dieses aber auch an einem einträglichen Standort aufstellen. Dafür muss wiederum die Antenne passen: Ein Helium-Gerät mit einer 2-db-Antenne oder einer 3-dBi-Antenne soll in Innenstädten gut sein und strahlt kreisförmig rund um seinen Standort. Solche Antennen eignen sich aber weniger gut für das Land. Generell ist aber die Reichweite der Hotspots ohnehin relativ groß.

    Helium-Gateways mit 4-, 5-, 6- oder 9-dBi-Antennen sind dagegen gut für ländliche Gegend geeignet und strahlen nicht rundum, sondern haben eine in die Länge gezogene Abdeckung. In Ballungszentren sind Sie mit solchen Antennen wohl weniger gut aufgestellt.

    Übrigens: Als Stock-Antenne bezeichnet man die am Miner verbaute Antenne. Daneben können Sie natürlich auch „Antennen-Tuning“ betreiben und zusätzliche Antennen anbringen. Solche Antennen können Sie zum Beispiel auf Amazon kaufen.

    Hinweis: Die Antenne und ihre Sendeleistung muss den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Andernfalls drohen Bußgelder und die Beschlagnahme des Gerätes.

    So nutzen Sie den Helium Explorer

    In die Karte des Helium-Explorers können Sie reinzoomen. Das Netzwerk ist in Sechsecke aufgeteilt, welche die Abdeckung eines bestimmten Gebietes anzeigen. Klicken Sie auf ein solches Sechseck, sind die Hotspots dieser Region zu sehen und auch die Statistiken dieses Hotspots können Sie durch Anklicken anzeigen. So sehen Sie zum Beispiel, um was für ein Modell es sich handelt und welche Leistung dessen Antenne hat und wie hoch sich diese über dem Boden befindet.

    Vor allem aber sehen Sie wie bereits erwähnt zu jedem Hotspot, wieviel Belohnungen in Form der Kryptowährung Helium HNT der Hotspot bis maximal in den letzten 30 Tagen verdient hat. Dazu klicken Sie auf den Hotpot. Den Verdienst dieses Hotspots sehen Sie in der Kachel „Earnings“. Hier können Sie zwischen dem täglichen (24H), wöchentlichen (7D) und monatlichen (30D) Verdienst durch Anklicken der Schaltfläche wechseln, um sich einen Überblick zu verschaffen.

    Übrigens: Die skurril klingenden Namen der einzelnen Hotspots vergibt die Helium-App selbstständig.

    Wo kaufe und verkaufe ich HNT?

    Sie müssen HNT an einer Kryptobörse wie Binance oder Mandala Exchange oder FTX sowie KuCoin verkaufen, um das Helium-Geld zu Euro machen oder in andere Krypto-Währungen umzutauschen. Sie können aber auch auf steigende Kurse spekulieren und die HNT erst einmal behalten. Natürlich können Sie an Kryptobörsen HNT auch kaufen.

    Was ist Helium überhaupt und was bedeutet LoRaWAN?

    Das weltweite Helium-Network (HNT) stellt aktuell das größte Internet-of-Things-Netzwerk in der Blockchain-Welt dar und soll zugleich das größte, dezentrale IoT-Netzwerk der Welt überhaupt sein. Dieses Peer-to-Peer-Netzwerk bietet rund um den Globus, derzeit aber vor allem in Städten/Ballungsgebieten, Helium-Hotspots zur Datenübermittlung und zum Tracking an. Das Netzwerk besteht aus vielen einzelnen Hotspots (Knotenpunkten/Nodes), die von Helium-Geräten (Gateyways/Miner) bereitgestellt werden.

    Die einzelnen Helium-Hotspots sind idealerweise untereinander vernetzt und übertragen die Datenpakete der IoT-Anbieter in einem Frequenzbereich um 868 MHz, außerdem muss jeder einzelne Hotspot über den WLAN- oder LAN-Router des Besitzers mit dem Internet verbunden sein. Über den Router und das Internet gelangen die empfangenen Daten dann zu den Servern, die die Daten auswerten. Deshalb muss jeder Helium-Miner mit einem Heimnetz-Router verbunden werden.

    Mit dem Helium-Hotspot, der aus technischer Sicht eine Kombination aus einem kabellosen Gateway und einem Blockchain-Mining-Gerät ist, betreiben Sie aber kein einfaches WLAN, sondern dieses Netzwerk nutzt LoRaWAN – Long Range Wide Area Network – im Frequenzbereich um 868 MHz. Dieses LoRaWAN-Netzwerk hat die etwa zweihundertfache Abdeckung eines herkömmlichen WLANs und somit eine beeindruckende Reichweite, überträgt aber nur kleine Datenpakete von immer nur wenigen Bytes. LoRaWAN sendet also wenig Daten langsam, aber zuverlässig über große Entfernungen – perfekt für das Internet of Things (IoT), für das beispielsweise Positionsdaten, Verbrauchswerte (zum Beispiel von Stromzählern) oder Temperaturwerte übertragen werden. Gleichzeitig verbrauchen die Helium-Geräte nur wenig Strom, wie die Hersteller versprechen.

    LoRaWAN wurde übrigens nicht von Helium erfunden, sondern dahinter steht die LoRa Alliance .

    Neben der Anbindung an das WLAN treibt Helium aber auch 5G zur Übertragung voran. Erste 5G-Helium-Miner/Hotspots sind bereits erschienen.

    Das Helium-Hauptnetz ist im Juli 2019 gestartet. Das Unternehmen wurde von Amir Haleem, Shawn Fanning und Sean Carey im Jahr 2013 gegründet, das aktuelle Team des Helium-Netzwerks finden Sie hier.

    So nutzen Unternehmen das Helium-Netzwerk

    Unternehmen leiten über das Helium-Netzwerk Daten weiter und betreiben darüber unterschiedliche Dienste. Dafür müssen die Unternehmen Data Credits kaufen. Durch die Funk-Abdeckung eines bestimmten Bereiches können zum Beispiel Anbieter von GPS-Produkten Ortungsdienstleistungen anzubieten und Daten von ihren Geräten über Helium-Hotspots in das Internet zu senden. Über das Helium-Netzwerk können die Unternehmen auch die Position und Funktionsfähigkeit ihrer Geräte überwachen.

    Damit ist das Helium-Netzwerk eine Alternative zu Mobilfunkdiensten. Wobei die Mobilfunk-Provider durchaus spezielle, günstige IoT-Tarife anbieten, mehr dazu lesen Sie hier:

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    Damit Unternehmen das Helium-Netzwerk sinnvoll nutzen können, muss eine gewisse Funkabdeckung gegeben sein. Das kann man für Deutschland derzeit allenfalls für größere Städte und Ballungsräume behaupten. In Klein- und selbst in Mittelstädten sieht es noch mau aus, vom flachen Land ganz zu schweigen. Hier hat der Mobilfunk als Verbindungsmethode derzeit die Nase vorn. Trotz der für Deutschland typischen schlechten Mobilfunkabdeckung.

    Es bleibt abzuwarten, wer hier langfristig das Rennen macht: Mobilfunkanbieter oder Helium. Oder ob der Markt für beide Technologien groß genug ist.

    Welche Unternehmen setzen auf Helium?

    Helium nennt E-Roller-Anbieter oder auch verschiedene Anbieter von Ortungshalsbändern für Hunde als Nutzer des Helium-Netzwerks. Ebenso arbeiten auch Anbieter von medizinischen Geräten mit Helium, genauso wie Autovermieter und Vermieter von Fahrrädern. Weitere Einsatzgebiete sind Sensoren für Wetterdaten und Umweltinformationen, die über das Internet gesammelt werden sollen. Aber auch an die Parkraumbewirtschaftung ist zu denken.

    Eine Liste an Unternehmen, die Helium für die Datenübertragung nutzen, finden Sie hier. Wichtig: Zwei prominenten Namen auf dieser Liste waren bis vor kurzem Salesforce und Lime. Doch Anfang August 2022 wurde bekannt, dass diese beiden Unternehmen Helium gar nicht nutzen.

    Gibt es eine Community, die weiterhilft?

    Helium ist zwar seit einiger Zeit ein heiß diskutiertes Thema in der Blockchain-Welt, insbesondere auf Youtube. Doch so richtig ist Helium-Mining noch nicht in der breiten Masse angekommen, die Zahl der brauchbaren Foren-Beiträgen ist überschaubar. Sie können zum Beispiel hier , aber auch hier und in diesem Forum etwas Informationen finden. Doch aufgepasst: Viele scheinen über Helium zu reden, ohne selbst einen Miner zu betreiben.

    Der Discord-Chat scheint dagegen eine gute Informationsquelle für Helium zu sein. Helium selbst hat hier empfehlenswerte Einstiegsseiten und Informationsseiten zusammengestellt.

    Find more: Helium crypto – Krypto-NFTs

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