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    Erfahrungsbericht: 1 Jahr Crypto Lending mit Crypto.com

    Video Erfahrungsbericht: 1 Jahr Crypto Lending mit Crypto.com

    Vor 1 Jahr habe ich einen Account bei Crypto.com eröffnen, um die Plattform ausführlich zu testen. Besonders angetan hatten es mir dabei die mit dem Konto verbundene VISA Debitcard mit tollen Cashback-Vorteilen und die attraktiven Zinsen beim Verleihen meiner Coins mit Crypto Earn.

    Was daraus geworden ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

    Inhaltsverzeichnis
    • Vorgeplänkel
    • Was ist Lending?
    • Was ist Staking?
    • Warum ich Crypto.com nutze
    • Crypto Lending mit Crypto Earn
    • Mein Cash Flow in den letzten 12 Monaten
    • Steuern … wir müssen reden
    • Fazit & Schlussbemerkung

    Möchtest du sofort loslegen und später erst den Artikel lesen, dann klicke einfach auf den Link zur Anmeldung bei Crypto.com* (Referral Code n74vwcgtqa) und registriere dich ganz ohne lästiges PostIdent. In nur 5 Minuten bist du drin und kannst direkt starten.Du kannst dann das erstellten Konto per Kreditkarte oder SEPA Überweisung aufladen und deine ersten Kryptos kaufen.Obendrauf gibt es über den Affiliate Link einen Startbonus für dich in Höhe von 25 USD, wenn du mindestens 350 EUR in CROs für eine der VISA Debitcards ins Staking gibst.

    Vorgeplänkel

    Vor etwas weniger als 1 Jahr berichtete ich hier auf dem Blog darüber, wie und wo ich meine Kryptos kaufe und welche der Plattformen ich für den Einstieg empfehlen kann. Der Artikel, der immer noch aktuell ist, kam übrigens sehr gut an, was mich natürlich wirklich freute.

    Dabei erzählte ich eher nebenbei, dass ich bei der ein oder anderen Plattform auch gern mal das sogenannte Lending (Verleihen von Coins gegen Zinsen) und das Staking (Teilnahme am Konsensalgorithmus einer Blockchain wofür man sogenannte Rewards erhält) ausprobieren möchte.

    Seitdem gab und gibt es immer wieder mal Fragen zu dem Thema, wie meine Erfahrungen damit sind und ob ich es empfehlen kann. Damals schrieb ich nichts mehr dazu, weil ich grundsätzlich auf dem Blog nur über Dinge berichte, die ich selbst ausprobiert habe. Ganz einfach.

    Und nun 12 Monate später denke ich, kann ich endlich etwas darüber sagen bzw. schreiben. 🙂

    Wer immer nur tut, was er schon kannbleibt immer das, was er schon ist.- Henry Ford –

    Bevor es aber mit meinen Erfahrungen mit Crypto.com losgeht, klären wir schnell noch die 2 Begrifflichkeiten Lending und Staking.

    Read more: More Brutal Changes to Crypto.coms Crypto Earn Rewards

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    Was ist Lending?

    Unter Lending versteht man, wie das Wort ja eigentlich schon sagt, das Verleihen deiner Coins an andere Markteilnehmer und du bekommst dafür als Gegenleistung einen Zins. Im Prinzip so, wie das gute alte Sparbuch oder Festgeld auch funktionierte.

    Dieser Zins kann entweder in FIAT, also Euro oder US-Dollar etc., ausgezahlt werden, was ich selbst nicht so gut finde, oder was häufiger der Fall ist, er wird direkt in der Kryptowährung ausgezahlt, in welcher du deine Coins verliehen hast.

    Du bekommst also zum Beispiel 0,05 BTC (Bitcoin) als Zinsen, wenn du 1 BTC über 1 Jahr für 5% verleihst.

    Das Lending passiert dabei in der Regel über oder direkt an eine Kryptobörse. Der Prozess ist dabei sehr einfach gehalten und funktioniert mit nur wenigen Klicks.

    Die Laufzeiten variieren von Börse zu Börse, wobei in der Regel gilt, je länger man verleiht, desto höher sind die möglichen Zinssätze. Wer also 100% flexibel bleiben und gar keine langfristige Bindung möchte, der muss mit weniger Zinsen leben als jemand, der seine Coins zum Beispiel für einen festen Zeitraum von 3 Monate weggibt.

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    Was ist Staking?

    Unter Staking dagegen versteht man die Teilnahme am Konsensalgorithmus einer Blockchain, die nach dem sogenannten Proof-Of-Stake arbeitet.

    Den meisten ist wohl eher der Begriff Proof-Of-Work bekannt, nachdem zum Beispiel auch die Bitcoin-Blockchain funktioniert. Dort wird eine gewisse Menge an Arbeit (kryptografische Aufgaben lösen) verrichtet, um einen Konsens zu erreichen und um so die Blockchain zu validieren und fortzuschreiben. Den Prozess kennt man auch als Mining. Dafür ist in der Regel spezielle Hardware erforderlich und eine Menge Energie.

    Blockchains, die nach dem Prinzip Proof-Of-Stake arbeiten, verrichten dagegen keine solche Arbeit, sondern erzielen den Konsens auf eine andere Art und Weise.

    So kann hier jeder Teilnehmer der Blockchain seine Coins in das Staking geben und somit am Konsensalgorithmus partizipieren. Man bestimmt dann mit, was auf der Blockchain passiert und das alles mit rechten Dingen zugeht. Die einfachste Art des Algorithmus wäre, dass unter allen Teilnehmern beim Staking durch Zufall jemand ausgewählt wird.

    Während dieser Zeit kannst du mit deinen Coins aber nichts machen. Du kannst sie nicht verkaufen, tauschen oder verleihen. Als Gegenleistung bekommst du aber für das Staking sogenannte Rewards, sprich eine Belohnung dafür, dass du aktiv daran mitwirkst, die Blockchain am Leben zu erhalten. Das ist in der Regel einfach eine gewisse Menge an Coins, die auch für das Staking selbst genutzt werden.

    Du bekommst also zum Beispiel 300 DFI (DeFiChain) als Belohnung, wenn du 1.000 DFI über 1 Jahr für 30% in das Staking gibst.

    Dabei sind diese Zahlen oft nicht absolut, sondern schwanken mal mehr oder weniger stark in Abhängigkeit verschiedener Parameter.

    Oft ist eine gewisse Menge an Coins notwendigen, um am Staking teilzunehmen, weil diese Aufgabe durch sogenannte Masternodes erledigt wird. Am Beispiel der gerade genannten DeFiChain wären 20.000 DFI notwendig für einen Masternode. Das wäre aktuell ein Investment von ca. 40.000 EUR.

    Aber in der Regel gibt es für jede Blockchain auch Anbieter, die es erlauben mit weniger Coins am Staking teilzunehmen, in dem diese Pools anbieten, in die investiert werden kann und wo dann jeder anteilig seine Rewards heraus bekommt.

    Staking ist also nicht nur etwas für die Reichen. 😉

    Anmerkung: Hier habe ich etwas ausführlicher darüber geschrieben!

    Read more: More Brutal Changes to Crypto.coms Crypto Earn Rewards

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    Warum ich Crypto.com nutze

    In dem weiter oben bereits verlinkten Artikel hatte ich einen der Gründe, warum ich überhaupt auf Crypto.com aufmerksam geworden bin, bereits etwas ausführlicher beschrieben. Und zwar geht es um die VISA Debitcard, die man dort unter bestimmten Vorraussetzungen bekommen kann.

    Je nachdem wie viele CROs (der hauseigene Coin der Blockchain von Crypto.com) man dort ins Staking gibt, bekommt man eine VISA Debitcard mit tollen Cashbacks und anderen Vorteilen.

    Read more: Crypto.com Earn 🎖️ Is Crypto Safe?

    Beispielhaft nenne ich jetzt nur mal die einfachste Karte, die Ruby Steel, die man für CROs im Gegenwert von 350 EUR bekommt.

    Dafür erhält man:

    • 2% Cashback bei Zahlungen mit der Karte
    • 100% Spotify Rabatt
    • 400 EUR/Monat ohne Gebühren Geld abheben weltweit
    • 4.000 EUR/Monat in Fremdwährung zahlen ohne Gebühren

    Und wichtig an der ganzen Sache ist, die 350 EUR in CROs sind nicht weg. Du kaufst die Karte nicht, sondern hinterlegst nur eine Art Sicherungsleistung, die du später zurückfordern kannst.

    Abhängig von den Umsätzen auf der Karte und den damit einhergehenden Cashbacks, könnte sich die kleine Ruby Steel bereits nach 12-18 Monaten selbst bezahlt haben.

    Solltest du die VISA Debitcard irgendwann nicht mehr nutzen wollen, dann kannst du wie gesagt die CROs auch wieder aus dem Staking nehmen, zurück in Euros tauschen und hast deinen Einsatz zurück. Natürlich verlierst du dann auch alle Vorteile, aber das sollte logisch sein.

    Last but not least muss ich auch darauf hinweisen, dass die CROs relativ volatil sind und je nachdem wann du deinen Einsatz von 350 EUR in CROs getauscht hast und dann wieder zurück tauschst, dass dann ein Gewinn oder Verlust dabei entstehen kann. Auch das sollte logisch sein, oder?

    Ich selbst hatte mich damals für die Royal Indigo entschieden und geniesse seitdem mein 100% rabattiertes Spotify & Netflix, extra Bonuszinsen beim Lending, aber ganz besonders die 3% Cashback.

    Da macht Einkaufen und Geld ausgeben dann fast schon wieder Spaß! 😉

    Es gibt jedoch noch viele weitere Gründe, warum ich Crypto.com nutze und über die letzten Monate immer mehr Spaß mit der Plattform hatte.

    Zum einen ist da die App für iOS (und wohl auch für Android), die ich auf meinem iPhone nutze. Diese wurde in den letzten 12 Monaten stark weiterentwickelt und bietet eigentlich alles, was man so braucht, um im Kryptobereich aktiv zu sein.

    Über Kaufen und Verkaufen von Coins, Sparpläne einrichten, Kurse checken, Geld zu Freunden schicken, sein Portfolio einsehen, Coins per Crypto Earn ins Lending geben oder wieder herausziehen, seine VISA Debitcard verwalten und aufladen, andere coole Funktionen wie den Supercharger (Kryptos mit überschüssigen CROs minen) entdecken oder einfach nur Krypto News zu lesen, hier ist alles möglich.

    Und es geht sehr schön von der Hand und funktioniert einfach. Toll! Für mich aktuell wahrscheinlich sogar die beste Krypto App am ganzen Markt.

    Hier einmal beispielhaft die Darstellung des Kryptodepots in der App.

    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Depotübersicht 1 v2
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Depotübersicht 2 v2
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Depotübersicht 3 v2

    Aber kommen wir jetzt zu dem anderen großen Thema, weswegen ich Crypto.com regelmäßig und gern nutze, nämlich dem Lending per Crypto Earn.

    Read more: More Brutal Changes to Crypto.coms Crypto Earn Rewards

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    Crypto Lending mit Crypto Earn

    Hier sind wir beim Kern vom Kern, warum ich Crypto.com mittlerweile doch sehr intensiv nutze. Und zwar, um mir einen Cash Flow zu erzeugen. Wer hätte es gedacht.

    Ihr wisst, ich bin immer auf der Suche nach einfachen und nachhaltigen Möglichkeiten, mir einen (möglichst) passiven Cash Flow aufzubauen, der mir mein Leben finanziert und mich das machen lässt, wonach mir der Sinn steht und worauf ich gerade Lust habe.

    Nach dem ich mit meinen Dividenden und den Optionsprämien schon 2 schöne Säulen an Cash Flow aufbauen konnte, klappte das mit den P2P-Krediten als 3. Säule nicht so recht. Wahrscheinlich liegt es an mir, aber P2P ist wohl einfach nicht mein Ding. Außer Bondora Go&Grow nutze ich in dem Bereich fast nichts mehr.

    Glücklicherweise entwickelte sich in den Jahren 2019/2020 im Kryptobereich eine neue Sache: DeFi! Decentralized Finances. Und in dessen Schatten kamen immer mehr Plattformen auf dem Markt, auf denen du deine Kryptos auch zum Verleih anbieten kannst, um an den Zinserträgen zu partizipieren.

    Auch Crypto.com sprang auf diesen Zug auf und startete ein Produkt namens Crypto Earn.

    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn Konditionen 1
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn Konditionen 2
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn Konditionen 3
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn Konditionen 4

    Screenshot 1 & 2 zeigen den Unterschied in den Renditen, wenn man durch das CRO Staking für die VISA Debitcard Bonusprozente bekommt oder nicht. Auch ohne diesen Bonus finde ich zum Beispiel die Rendite von 10% auf USDC (US-Dollar-Coin, ein sogenannter Stable Coin auf den US-Dollar, der diesen immer 1:1 abbildet und somit nicht den typischen Schwankungen anderer Kryptowährungen unterliegt) als durchaus attraktiv.

    Screenshot 3 & 4 zeigen beispielhaft was an Minimum & Maximum Deposit nötig ist, um loszulegen. Man sieht dort auch, dass die Zinsen alle 7 Tage gutgeschrieben werden (Zinseszins!) und das man als absolutes Maximum bis zu 500.000 USD investieren darf.

    Das sollte für den Anfang ja erstmal ausreichen, oder? 😉

    Der Prozess des Verleihens ist dabei denkbar einfach gehalten und erfordert nur ein paar wenige Klicks in der App.

    Hier gehe ich die 5 Schritte einmal komplett durch.

    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn 1
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn 2
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn 3
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn 4
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn 5
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn 6
    • Schritt 1: Kryptowährung auswählen, die man verleihen möchte.
    • Schritt 2: Dauer auswählen. Je länger, desto höher die Zinsen.
    • Schritt 3: AGBs etc. bestätigen.
    • Schritt 4: Gewünschte Menge eingeben.
    • Schritt 5: Alles noch einmal prüfen und bestätigen.

    Zum Abschluss gibt es eine Erfolgsmeldung auf den Bildschirm. Easy, oder?

    Man bekommt dann später auch noch eine E-Mail-Bestätigung in sein Postfach.

    Einfacher geht es wirklich nicht. Das war der gesamte Prozess.

    Ich wünschte mir zwar, dass es auch 6 und 12 Monate zur Auswahl geben würde, jedoch kann ich Crypto.com verstehen, dass das in der Kryptowelt wahrscheinlich ein zu langer Zeitraum wäre, wo man dann nicht auf Marktgegebenheiten reagieren könnte, zum Beispiel durch Zinsanpassungen.

    Solche Zinsanpassungen gab es in der Vergangenheit durchaus schon mehrfach, jedoch wurden die Prozente bisher immer nach oben angepasst. Das heißt natürlich nicht, dass es in Zukunft nicht auch mal anders sein wird. Es ist sogar ziemlich sicher, dass dieser Tag irgendwann kommen wird.

    Bis dahin erfreue ich mich aber an den attraktiven Renditen.

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    Mein Cash Flow in den letzten 12 Monaten

    Ich nutze das Produkt nun seit mind. 12 Monaten und möchte heute mal einen kleinen Einblick in den Cash Flow geben, der dabei entstehen kann.

    Als Excelfreak musste ich natürlich wieder eine Übersicht in meinem Lieblingsprogramm bauen. Dafür kann man bei Crypto.com eine CSV Datei aller Transaktionen herunterladen.

    Dabei gilt es zu beachten, dass durch die hohe Volatilität bei den Kryptowährungen natürlich auch die Zinserträge stark schwanken, wenn man diese in FIAT, also Euro oder US-Dollar, umrechnet. Das erklärt auch in dem Chart den Rückgang im Mai, Juni und Juli.

    Trotzdem summiert sich der Cash Flow mittlerweile schon sehr schön.

    Und auch in Coins gerechnet ging es die gesamte Zeit nach oben, da ich alles immer wieder reinvestiert habe.

    Leider gibt es in der App keine Renditeberechnung über das gesamte Portfolio und auch nicht über die Einlagen in Crypto Earn. Meine eigene excelbasierte Milchmädchenrechnung zeigt mir ca. 8% (vor Steuern). Die Mehrheit macht dabei aktuell noch Bitcoin mit 6,5% aus.

    Das finde ich durchaus attraktiv und ich werde wohl in Zukunft weiter alle Erträge reinvestieren. Dabei überlege ich aber, dies gebündelt in USDC zu machen. Wie ich weiter oben schon anmerkte, dadurch das USDC ein Stable Coin ist und 1:1 mit dem US-Dollar schwankt, kann ich ein wenig Volatilität aus dem Kryptoportfolio nehmen und gleichzeitig die Zinserträge von 6,5% (zum Beispiel BTC) in Richtung 12% (USDC) verschieben.

    Das Tauschen der Kryptos in der App ist ebenfalls sehr einfach gestaltet und benötigt nur 2-3 Klicks. Da es auch keine Gebühren gibt, steht dem Unterfangen nur die steuerliche Komponente im Weg, die ich gleich in einem separaten Absatz noch einmal beleuchten werde.

    Was meint ihr? Ist es eine gute Idee, alle Erträge in USDC zu tauschen oder sollte ich das eher nicht machen?

    Aber zurück zum Cash Flow und Crypt Earn.

    In der App selbst sieht die Crypto Earn Übersicht dann übrigens so aus.

    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn Übersicht 1
    • Crypto Earn Lending mit Crypto.com - Crypto Earn Übersicht 2

    Links sieht man die Gesamtübersicht aller seiner Deposits inkl. Restlaufzeit und aktuellem Wert.

    Rechts ist beispielhaft ein Deposit in der Detailansicht ausgewählt, wo man dann sehr schön die Eingänge der Zinsen alle 7 Tage nachverfolgen kann.

    Wenn ein Deposit ausläuft, bekommt man wieder eine E-Mail-Bestätigung in sein Postfach.

    Und das war es im Prinzip zum Thema Crypto Earn bei Crypto.com.

    Ich finde das Produkt wirklich sehr gut und nutze es aktuell intensiv, um mir eine weitere Säule beim Cash Flow aufzubauen. Ich weiß natürlich nicht, wohin sich die Kryptowährungen allgemein entwickeln und wo es speziell mit dem Thema Lending hingeht, aber ich sehe zumindest zum heutigen Zeitpunkt keinen Grund, warum es nicht noch viele Monate attraktive Zinsen auf meine Kryptos bei Crypto.com geben sollte.

    Mir gefällt auf jeden Fall die grundsätzliche Entwicklung weg vom reinen Spekulationsobjekt hin zum Cash Flow generierenden Assets.

    Die Zukunft bleibt auf jeden Fall spannend!

    Read more: More Brutal Changes to Crypto.coms Crypto Earn Rewards

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    Steuern … wir müssen reden

    Die zwei liebsten Themen bei deutschen Kleinanlegern sind zum einen, wie man möglichst die Gebühren bei seinem Broker drückt und zum anderen, wie man möglichst wenig Steuern zahlt. Teils nimmt das echt kroteske Züge an.

    Ich denke zwar auch, dass man sich darum kümmern muss, aber erstmal sollte man ausreichend Geld mit seinen Investitionen verdienen, damit sich der Aufwand dafür auch lohnt. Denn nur wer gutes Geld verdient hat, muss auch viele Steuern zahlen.

    Zum Thema Steuern auf Kryptos gibt es viel Unwissenheit. Nicht nur, weil die Leute im Internet bereitwillig ihr Halbwissen verbreiten, sondern weil es auch von offizieller Stelle keine klaren Regelungen gibt. Das ist auf der einen Seite verständlich, da wir hier von einem absolut neuem Thema reden, was in ein altes starres Steuerkorsett gepresst werden muss, auf der anderen Seite sind Behörden ja so und so nicht die Schnellsten.

    Bis heute gibt es keine speziellen Steuergesetze, die auf Kryptos abzielen. Aber immerhin gibt es seit Juni diesen Jahres zumindest einen Ent­wurf ei­nes BMF-Schrei­bens, welches auf Ein­zel­fra­gen zur er­trag­steu­er­recht­li­chen Be­hand­lung von vir­tu­el­len Wäh­run­gen und von To­ken abzielt.

    Sprich es gibt für die Finanzämter endlich einen einheitlichen Handlungsrahmen, wie bestehende Gesetze auf Kryptos anzuwenden sind. Nicht alles was in dem Schreiben steht, wird so auf Dauer Bestand haben, aber bis die ersten Gerichtsurteile da sind, ist es halt das, was befolgt werden muss.

    Für Erträge aus Staking & Lending heißt dies, dass diese, sofern man das Ganzen nicht gewerblich betreibt, unter § 22 Nummer 3 EStG fallen und mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.

    Dabei gibt es eine Freigrenze von 256 EUR im Jahr. Man zahlt also bis 255,99 EUR keine Steuern auf seine Erträge, muss aber ab 256 EUR dann gleich den kompletten Betrag versteuern. Das ist etwas anderes, als wenn beim Sparerpauschbetrag die 801 EUR ausgenutzt werden und die Besteuerung erst darüber hinaus greift.

    Um die erforderlichen Beträge bei Crypto.com zu ermitteln, stellt die Plattform eine CSV Datei zur Verfügung, die alle wichtigen Daten enthält. Wenn man diese dann zum Beispiel in Excel importiert und eine Pivottabelle damit erstellt, dann ergibt sich ein Bild wie folgendes bei mir für 2020.

    Das ist wirklich sehr einfach und schnell erledigt.

    Da die Summe der Erträge unter der Freigrenze von 256 EUR sind, und sollte ich keine weiteren anderen Einkünfte haben, die unter § 22 Nummer 3 EStG fallen, wären diese Erträge steuerfrei und ich müsste sie auch gar nicht erst in der Steuererklärung (Anlage SO) angeben.

    Read more: Crypto.com Earn Review – Banks.com

    Es wird zwar regelmäßig empfohlen, dies doch zu tun, damit das Finanzamt das Ganze abnicken kann, aber bei solchen Beträgen sehe ich ehrlich gesagt keinen Grund dafür. Die Daten aufbereiten und archivieren würde ich aber trotzdem, denn wer weiß schon was das Finanzamt mal später alles prüfen möchte, wenn dann in Zukunft doch mal höhere Kryptobeträge in der Steuererklärung auftauchen.

    Bei mir komme ich in 2020 aber über die 256 EUR, da ich das Staking & Lending auch noch auf anderen Plattformen ausprobiert habe und alle diese Beträge werden ja am Ende addiert, logisch. Deswegen habe ich auch das 1. Mal überhaupt meine Kryptoerträge in der Anlage SO (Sonstige Einkünfte) eintragen müssen.

    Und prompt möchte das Finanzamt diese Daten prüfen und Beweise von mir haben. Das werde ich jetzt aufbereiten und hinschicken. Ich bin sehr gespannt, wie einfach oder schwierig die Prüfung wird und was ich ggf. noch zu erklären habe.

    Ich kann ja bei Gelegenheit dann davon hier in den Kommentaren berichten. 😉

    Was in Bezug auf Steuern beim Staking & Lending noch wichtig ist zu wissen, normalerweise sind Veräußerungsgewinne aus Kryptos nach § 22 Nummer 2 in Verbindung mit § 23 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 EStG steuerfrei, wenn sie mindestens 1 Jahr gehalten wurden.

    Die Haltedauer von Coins, die für Staking & Lending genutzt wurden, verlängert sich lt. dem oben genannten BMF Schreibens leider auf 10 Jahre. Das ist ein echter Nachteil, wenn man seine Coins hauptsächlich wegen dem Spekulationsgewinn hält und sich mit Staking & Lending nur etwas nebenbei verdienen wollte.

    Deswegen ist es ganz wichtig vorher darüber nachzudenken, was man mit seinen Coins vor hat!

    Selbst wenn diese Regelung irgendwann wieder gekippt wird, wird es Jahre dauern, bis das passiert. Freiwillig wird der Staat nicht auf diese möglichen Mehreinnahmen verzichten wollen und es wird lange dauern, bis es jemand vor Gericht evtl. durchboxt.

    Da Kryptowährungen unter § 23 des EStG fallen, werden Veräußerungsgewinne aber nicht mit den Erträgen aus Staking & Lending vermischt, sondern getrennt in der Steuererklärung (auch Anlage SO, aber eine andere Zeile) angegeben. Hier gibt es dann wiederum eine Freigrenze von 600 EUR. Sprich bis 599,99 EUR sind solche Gewinne steuerfrei und nicht zwingend anzugeben, darüber hinaus dann aber schon und der gesamte Betrag wird versteuert.

    Es lohnt sich also seine Kryptos regelmäßig zu prüfen und auf diese Freigrenzen ggf. zu achten. Ab einem bestimmten Punkt ist es aber nicht mehr so relevant, weil man so und so darüber liegen wird.

    Bzgl. des oben gesagten ist es also ratsam, seine Kryptobestände klar zu trennen. Bewahrt die Coins in einem separaten Wallet oder an einer separaten Börse auf, die ihr wegen Spekulationsgewinnen evtl. später sofort steuerfrei verkaufen wollt und vermischt diese nicht mit denen, die ihr für’s Staking & Lending einzusetzen plant.

    Das macht später die Trennung und die Argumentation gegenüber dem Finanzamt sehr viel einfacher.

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    Fazit & Schlussbemerkung

    Ich bin zufrieden mit der Entwicklung in den letzten 12 Monaten und finde persönlich das Thema Cash Flow aus Kryptos sehr spannend. Wo bekommt man sonst noch zweistellige Rendite auf zinsähnliche Produkte?

    Okay. Niemand weiß was die Zukunft wirklich bringt, aber ich bleibe am Ball und werde es mir mit Skin In The Game aus nächster Nähe anschauen.

    Dabei wäre mein Investment in Kryptos im Vergleich zum Dividendenaktiendepot & Optionskonto immer noch überschaubar klein (okay außer der Bitcoin geht nochmal 10x rauf), aber wenn die Renditen beim Lending so hoch bleiben, ist der daraus entstehende Cash Flow durchaus substantiell.

    Mit nur 30.000 EUR zum Beispiel in USDC im Lending, würden Zinsen in Höhe von ca. 300 EUR/Monat (vor Steuern) fliessen, was im Prinzip den 250 EUR/Monat (nach Steuern) an Dividenden aus dem ca. 130.000 EUR schweren Aktiendepot entspricht. Das Optionskonto erwirtschaftet ebenfalls 300 EUR/Monat (vor Steuern) und ist aktuell ca. 33.000 EUR groß.

    Das Risikoprofil bei Kryptos ist natürlich ungleich höher, was man an dieser Stelle fairerweise unbedingt erwähnen muss!

    Trotzdem wäre es doch toll, wenn man sich zusätzlich zum Aktienmarkt noch ein zusätzliches Standbein in Bezug auf Cash Flow aufbauen könnte, oder? So zumindest meine Meinung.

    Was ist eure? Seid ihr auch dabei oder haltet ihr euch von Kryptos grundsätzlich fern?

    Wollt ihr mehr zu dem Thema auf dem Blog lesen oder soll ich vielleicht auch regelmäßige Updates zur Entwicklung des Cash Flows geben?

    Ich würde mich gern mit euch in den Kommentaren dazu austauschen.

    Last but not least, wer jetzt Interesse daran gefunden hat und es auch ausprobieren möchte, mit meinem Referral Code n74vwcgtqa gibt es 25 USD Startbonus bei Bestellung einer der VISA Debitcards.

    Viel Spaß!

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