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    Bitcoin und Co. Kryptowährungen sorgen für frischen Wind in der Gamingbranche

    Kryptowährungen sind in der Finanzbranche seit etwa zehn Jahren ein Thema. Die digitalen Zahlungsmittel, die rein virtuell auf der Basis von digitalen Signaturen und Blockchains existieren, werden in Fachkreisen als Finanzmittel der Zukunft gehandelt, vielfach wird von einer neuen Ära der Geldgeschichte gesprochen. Nun könnten Kryptowährungen wie das Flaggschiff Bitcoin auch in der Gamingbranche für frischen Wind sorgen. Einige Anbieter haben die virtuellen Währungen als zusätzliches Zahlungsmittel bereits implementiert.

    Online Casinos geben den neuen Kurs vor

    Sie gehören zu den jüngsten Playern auf der internationalen Gamingbühne. Online Casinos sind erst seit einigen Jahren auf dem Markt und stehen doch schon für einen wachstumsstarken und zukunftsweisenden Markt. Vielleicht liegt es mitunter auch daran, dass die internationalen Betreiber sich von Anfang an sehr offen gegenüber den neuen Möglichkeiten der Kryptowährungen gezeigt haben. Inzwischen geben die neuen Casinoanbieter den Kurs vor und zeigen, wie viel mit den virtuellen Zahlungsmitteln möglich ist.

    Wichtig ist den Entwicklern dabei vor allem, Kunden von Anfang an auch im Zusammenhang mit den Kryptowährungen die Nutzung aller Services, größtmögliche Sicherheit und Komfort bei der Zahlungsabwicklung anbieten zu können. So sollen Spieler beispielsweise auch bei einer Bezahlung mit Bitcoin und Co. nicht auf die Nutzung exklusiver Casino Bonus Codes verzichten müssen. Auf diese Weise soll eine möglichst breite Akzeptanz gegenüber der neuen Zahlungsmethode geschaffen und die Kryptowährung langfristig als gleichwertige Alternative zu anderen Zahlungsmitteln etabliert werden.

    Auch andere Spieleentwickler öffnen sich dem neuen Trend. Der französische Anbieter Ubisoft hat beispielsweise kürzlich bekannt gegeben, verschiedene Spiele für die Ethereum Blockchain zu öffnen. Damit könnten Gamer künftig In-Game-Käufe per Kryptowährung begleichen. Das neue Zahlungsmittel soll für Spielinhalte wie Erweiterungen und Upgrades ebenso nutzbar sein wie für Gegenstände und Fertigkeiten. Damit könnte die Unternehmensstrategie „Free-to-Play und Pay-to-Win“, auf die viele Spieleanbieter in den vergangenen Jahren umgestellt haben, neue Wege beschreiten.

    Weitere Spieleentwickler haben verlauten lassen, die Möglichkeit von Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Spiel zu prüfen. Wann und in welchem Umfang sich die Branche weiter für diesen Weg öffnen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Allen voran von einer fortgeschrittenen rechtlichen Grundlage, die vor allem in den meisten europäischen Ländern noch weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.

    Europa hat Nachholbedarf

    Obwohl Kryptowährungen seit 2009 am Finanzmarkt gehandelt werden, hat es die Gesetzgebung in vielen Ländern bislang verhindert, dass sie sich auch als offiziell anerkanntes Zahlungsmittel etablieren konnten. Auch in Europa fehlt es bislang an einer verbindlichen Rechtsgrundlage für den weitreichenden Einsatz von Kryptowährungen. Die meisten Regierungen haben bislang keine klare und einheitliche Regelung zum Umgang mit Kryptowährungen als Zahlungsmittel vorgelegt.

    Die Schweiz hat sich als neutraler Player auf dem internationalen Finanzmarkt bereits den virtuellen Zahlungsmitteln gegenüber recht offen gezeigt und macht damit deutlich, dass beispielsweise in Nachbarländern wie Deutschland und Österreich noch großer Nachholbedarf besteht. Neben der Schweiz ist vor allem Slowenien ein Katalysator für die Verbreitung von Kryptowährungen auf dem internationalen Finanzmarkt. Frankreich hat sich der Thematik bereits angenommen, allerdings wurde auch hier noch keine rechtsverbindliche Grundlage formuliert. Diese Lücke mag ein entscheidender Grund dafür sein, dass Spieleentwickler Ubisoft, der seinen Hauptsitz in Frankreich hat, bislang noch keinen verbindlichen Termin für die Implementierung von Kryptowährungen in verschiedenen Spielvarianten angeben konnte.

    In Europa fehlt es bislang an einer verbindlichen Rechtsgrundlage für den weitreichenden Einsatz von Kryptowährungen.“

    Besonders offen gegenüber den Kryptowährungen zeigen sich viele asiatische Länder. China hat zwar den Handel mit Bitcoin inzwischen untersagt, hat aber angekündigt, von der Zentralbank eine eigene Kryptowährung in den Finanzmarkt einbringen zu wollen. Japan und Singapur gehören zu den Ländern, in denen Kryptowährungen besonders stark auf dem Vormarsch sind.

    Wenn der Spielesektor von Kryptowährungen als Boomfaktor profitieren soll, muss aber vor allem in den europäischen Ländern eine rechtsverbindliche Grundlage für den Umgang mit den virtuellen Zahlungsmitteln geschaffen werden.

    Vorteile von Kryptowährung im Gaming

    Für die Gamingbranche dürfte die Einführung von Kryptowährungen eigentlich keine Überraschung sein, denn die virtuellen Zahlungsmittel passen gut zu den modernen Spielmechaniken, insbesondere seit dem Aufkommen von Free-to-Play in Kombination mit optionalen In-Game-Käufen. Tatsächlich bietet das Bezahlen mit Kryptowährungen im Gaming verschiedene Vorteile für Entwickler und Spieler:

    Insbesondere für In-App- oder In-Game-Käufe und andere Transaktionen innerhalb des Spiels könnte die neue virtuelle Zahlungsmethode deshalb wie geschaffen sein für den Gamingsektor.

    Diese Kryptowährungen sind im Gaming beliebt

    Mit Bitcoin kam 2009 die erste Kryptowährung auf den Finanzmarkt. Inzwischen ist eine Vielzahl anderer Produkte entstanden, die ebenfalls vielseitig gehandelt werden. In der Gamingbranche dürfte sich die Auswahl allerdings auf eine Handvoll etablierter Zahlungsmittel beschränken. Das Internetportal „kriptomat.io“ hat die fünf beliebtesten Kryptowährungen im Bereich Gaming vorgestellt. Für das Ranking hat das Portal dieselben Kriterien zugrunde gelegt, die der klassischen Gamercommunity wichtig sind, wenn eine neue Spieleentwicklung auf den Markt kommt. Dazu zählen vor allem Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Datensicherheit, schnelle und unkomplizierte Abwicklung, die Integration in die Gameplay-Mechanik und Netzwerkeffekte.

    Diese fünf Kryptowährungen könnten sich im Gaming langfristig etablieren:

    Wenn sich Kryptowährungen im Gamingsektor etablieren, könnten weitere Tokens hinzukommen. Aktuell dürften Spieleentwickler an diesen fünf Währungen aber kaum vorbeikommen, wenn sie die virtuellen Zahlungsmittel in ihrer Game-Mechanik implementieren möchten. Damit dürften diese Player auf dem Finanzmarkt auch für Startups zum echten Geheimtipp avancieren.

    Krypto-Gaming könnte die Branche revolutionieren

    Ein junges Phänomen kann zeigen, wie gut Kryptowährungen und die Spielbranche tatsächlich zusammenpassen. Gemeint ist das Krypto-Gaming, eine neue Generation von Spiel, die die Branche revolutionieren könnte.

    Das Unternehmen Distributed-Ledger-Technologie hat ein Konzept entwickelt, bei dem Gamer die Besitzrechte an den verschiedenen im Spiel befindlichen Gegenständen erwerben können. Ein dezentrales Wirtschaftssystem macht es möglich, erworbenen Besitz über das Unternehmen zu sichern und zu verifizieren, sodass die im Spiel erzielten und erworbenen Erfolge und Entwicklungen nicht mehr allein an den Spieleentwickler gebunden sind.

    Was daran so revolutionär wäre, erläutert dein Einsteiger-Guide zum Krypto-Gaming, der von der IOTA-Foundation veröffentlicht wurde:

    Die Vision hinter dem Krypto-Gaming könnte die Gamingbranche nachhaltig verändern. In Fachkreisen werden die weiteren Entwicklungen des Konzeptes deshalb mit Spannung erwartet.

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