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    Zentralbank

    Eine Zentralbank überwacht und verwaltet die Geldpolitik eines Staats. Sie ist verantwortlich für die Kontrolle der Geldmenge eines Landes (durch die Ausgabe von Fiat-Währung) und für die Festlegung der Zinssätze. Einige ihrer erklärten Ziele sind die Vermeidung von Inflation, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Stabilisierung des Währungssystems. Die Geldmenge eines Staats kann diese und andere wirtschaftliche Faktoren stark beeinflussen, und deshalb wenden sich Zentralbanken oft, beim Versuch die Wirtschaft zu stabilisieren, der Währungsmanipulation zu, wenn ein Land mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert ist.

    In den Vereinigten Staaten fungiert die Federal Reserve Bank – die „Fed“ – als Zentralbank des Landes. Andere bemerkenswerte Zentralbanken auf der ganzen Welt sind die Europäische Zentralbank, die People’s Bank of China und die Bank of England.

    Zentralbanken existieren in den meisten Ländern der Welt. Sie verwenden verschiedene Methoden, um die Geldsysteme ihrer Nationen zusammen mit Geschäftsbanken zu verwalten. In den USA werden Geschäftsbanken, die als Teil des Federal Reserve System registriert sind, auch Mitgliedsbanken genannt. Einige gängige Methoden umfassen das Festlegen von Reserveanforderungen, das Anpassen von Bankzinssätzen und das Steuern Geschäften am offenen Markt.

    Finanzielle Reserven

    Reserven sind als Teil des Fractional-Reserve-Banksystems erforderlich, welches die meisten Finanzinstitute international verwenden. Eine Zentralbank ist für die Festlegung der Mindestreservepflicht für Geschäftsbanken verantwortlich, was bedeutet, dass diese Banken einen kleinen Prozentsatz des von ihren Kunden eingezahlten Geldes auf ihren Konten halten müssen, während sie mit dem Rest des Geldes weiterhin Kredite vergeben können.

    Zinsen

    Die Zentralbanken legen die Zinssätze fest, die den Mitgliedsbanken in Rechnung gestellt werden, wenn sie Kredite über kurzfristige Darlehen gewähren. Die Mitgliedsbanken sind dafür verantwortlich, Unternehmen und Verbrauchern Kredite für Hypotheken, Fahrzeuge, Geschäftserweiterung, Ausrüstung und andere große Anschaffungen anzubieten. Sie verkaufen auch Anleihen zu festgelegten Zinssätzen. Der Zinssatz der Zentralbank soll Geschäftsbanken bei ihrer Kreditvergabe leiten. Wenn die Zinsen niedrig sind, leihen Banken eher mehr Geld. Aber wenn die Zentralbank die Zinsen erhöht, verschärfen die Mitgliedsbanken ihre Kreditvergabepraktiken.

    Geschäfte auf dem offenen Markt

    Mitgliedsbanken verkaufen und kaufen Wertpapiere von der Zentralbank (z. B. Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere). Wenn eine Zentralbank Wertpapiere von ihren Mitgliedsbanken kauft, gibt sie damit den Geschäftsbanken mehr Bargeld, das sie an ihre Verbraucher verleihen können. In den jüngsten Wirtschaftskrisen haben die Zentralbanken diese Methode verwendet, um durch quantitative Lockerung (quantitative easing, QE) zur wirtschaftlichen Erholung beizutragen. Kurz gesagt, QE-Strategien „schufen“ neues Geld, indem sie die Finanzreserven einer Bank durch Kredite aufstockten.

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